Start Kurz notiert im Hönnetal Polizeimeldungen aus dem Hönnetal

Polizeimeldungen aus dem Hönnetal

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59-Jährige überfallen

Iserlohn. (ots) Am Montagabend ist eine 59-jährige Frau auf dem Werner-Jacobi-Platz überfallen worden. Laut Polizei hatte sie gegen 18.50 Uhr Geld an einem Automaten abgehoben und war zum Werner-Jacobi-Platz unterwegs. Schließlich fiel ihr auf, dass ihr ein junger Mann hinterher ging. Auf dem Platz sprach sie der Verfolger an. Sie habe am Automaten Geld verloren. Das wolle er ihr zurückgeben. Stattdessen schubste er jedoch die Frau zu Boden und riss ihr das Portemonnaie aus der Hand. Nachdem er ihr aufgeholfen hatte, flüchtete er in Richtung Rathausstraße. Eine Fahndung der Polizei nach dem Mann verlief ohne Erfolg. Der etwa 1,80 Meter große Unbekannte hat dunkle, nach hinten gekämmte Haare. Er trug einen schwarzen Pullover mit V-Ausschnitt und eine blaue Jeans.

26-Jähriger greift Polizeibeamte an

Am Rande eines Polizeieinsatzes hat ein alkoholisierter 26-jähriger Iserlohner am Montagabend Polizeibeamte angegriffen. Kurz vor 21 Uhr hatte ein Alarm in einer Bank an der Straße Poth ausgelöst. Wie die Polizei feststellte, handelte es sich um einen Fehlalarm. Während die Polizeibeamten auf den Sicherheitsdienst warteten, erschien der 26-Jährige. Nur wenige Zentimeter vor den Gesichtern der Polizeibeamten gestikulierte er mit den Armen herum und umrundete die Beamten immer wieder. Der offenbar unter Drogen stehende Mann folgte auch nicht der Aufforderung, den Mindestabstand einzuhalten. Auch angesichts diverser Aggressionsdelikte erteilten ihm die Polizeibeamten einen förmlichen Platzverweis. Aber das interessierte den Mann nicht. So machten die Beamten die Androhung wahr, ihn zu fixieren. Dabei bespuckte er die Beamten und versuchte sie zu beißen. Auf der Fahrt zur Wache beschimpfte er sie als „Fotzen“ und „scheiß Bullen“. Auf der Wache wurde er von einem Arzt untersucht und kam dann zur Durchsetzung des Platzverweises in Gewahrsam. Die Polizei ermittelt wegen Beleidigung, Widerstands und eines tätlichen Angriffs auf Vollstreckungsbeamte.

Scheiben eingeschlagen

Zwischen Freitagnachmittag und Montagmorgen wurden Am Zeugenhaus eine Scheibe des Museums für Handwerk und Postgeschichte eingeschlagen und am Hohler Weg ein Fenster des Forums St. Pankratius beschädigt. Ebenfalls am Wochenende beschädigten Unbekannte die gläserne Eingangstür zu einem Ärztehaus an der Wermingser Straße.

Tankstellenmitarbeiter bedroht

Hemer (ots) „Gib mir eine Schachtel Kippen, sonst passiert was!“ brüllte ein 21-Jähriger am Montagabend einen Tankwart an baute sich dabei drohend neben ihm auf. Der Mitarbeiter füllte gerade Ware vor der Theke auf, als sich der offenbar unter Drogen stehende Mann drohend neben ihm aufbaute. Der 20-jährige Mitarbeiter war so geschockt und eingeschüchtert, dass er die geforderten Zigaretten überreichte. Mit der Beute verließ der 21-Jährige die Tankstelle – ohne zu bezahlen. Der Mitarbeiter rief die Polizei. Die entdeckte den Gesuchten in der Nähe. Der 21-Jährige hat eigentlich bereits Hausverbot in der Tankstelle. Die Polizeibeamten schrieben Anzeigen wegen Bedrohung, Beleidigung, Hausfriedensbruch und einer räuberischen Erpressung.

Verstoß gegen das Waffengesetz

Zwei 32- und 46-jährige Männer haben am Montagnachmittag mit einer Softairwaffe im Garten eines Mehrfamilienhauses am Amselweg auf Pappbecher geschossen. Sie wurden dabei beobachtet. Erwerb und Besitz solcher PTB-Waffen wie Schreckschuss, Reizstoff- oder Signalwaffen sind legal. Um sie außerhalb des eigenen Grundstückes zu führen, ist mindestens ein „kleiner Waffenschein“ nötig. Es gelten strenge Regeln. Sie erlauben keineswegs den Einsatz – weder bei Hochzeiten, noch zum Jahreswechsel. Tatsächlich genutzt werden dürfen solche Waffen nur innerhalb umfriedeter Bereiche. Ein offener Gartenbereich eines Mehrfamilienhauses – wie in diesem Fall – gilt nicht als „umfriedet“. Deshalb schrieben die Polizeibeamte Anzeigen wegen Straftaten gegen das Waffengesetz. Sie stellten die Softairwaffe sicher. (cris)

(cris)

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