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Bildquelle: Kreispolizeibehörde Märkischer Kreis

Werdohl. (ots) Die falschen Polizeibeamten suchten am Sonntagabend wieder in Werdohl nach Opfern: Drei 73- bis 82-jährige Werdohlerinnen erhielten Telefonanrufe.

Der angebliche Beamte sprach akzentfrei Hochdeutsch und stellte sich mal als Mitarbeiter des Raubdzernats, mal als Mitglied einer Mordkommission vor. Entweder interessierte er sich für Tresore, Goldbarren oder Münzen. Oder er kündigte gleich den Besuch von drei Polizeibeamten an, weil in der Nachbarschaft etwas passiert sei.

Eine der drei Werdohlerinnen hatte 14 Tage zuvor schon einmal einen solchen Anruf bekommen. Keine der drei Seniorinnen ging auf das Ansinnen der Betrüger ein.

Doch nicht alle Menschen sind so misstrauisch. Deshalb warnt die Polizei noch einmal eindringlich: Keinesfalls sollten Angerufene Auskunft über persönliche Verhältnisse oder Wertgegenstände im Haus geben. Stattdessen sollte die echte Polizei über den Notruf 110 informiert werden. Kinder oder Enkelkinder sollten ihre Eltern warnen.

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