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Lüdenscheid. (ots) Die Polizei hat zwei junge Männer festgenommen, die in Lüdenscheid Überfälle verübt haben und dabei ihre Opfer mit einem Messer verletzt hatten. Wie die Polizei dazu mitteilt, hatten die beiden Täter am Donnerstag einen 16-jährigen Schalksmühler verfolgt und ihn dann in der Marienstraße gestellt. Ein Täter schlug dem Geschädigten mit der Faust ins Gesicht, der andere griff ihn von hinten an. Das Opfer konnte fliehen und begab sich ins Krankenhaus. Dort wurde eine Stichverletzung festgestellt, worüber auch die Polizei Kenntnis erhielt. Einer der Täter hatte dem jungen Mann im Rahmen der Auseinandersetzung offenbar eine Stichverletzung im Rücken zugefügt, es bestand aber keine Lebensgefahr.

Erster Überfall am 15. September

Das Vorgehen der Täter deckt sich nach Polizeiangeben mit einem weiteren Fall vom 15. September. Damals war gegen 19.30 Uhr ein 18-jähriger Lüdenscheider in der Sauerfelder Straße von zwei jungen Männern angegriffen worden. Diese forderten zunächst die Herausgabe von Bargeld. Einer der Täter stach dem Geschädigten mit einem Messer in den Rücken. Aus Angst stieg das Opfer mit den zwei Tätern in den Bus. Anschließend fuhr der 18-Jährige mit ihnen zu seiner Wohnung. Erst dort hatte er die Möglichkeit die Polizei zu informieren und einen Rettungswagen anzufordern.

Beide in Untersuchungshaft

Die Täter flüchteten noch vor Eintreffen der Polizei und konnten zunächst auch im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung nicht mehr angetroffen werden. Im Rahmen intensiver Ermittlungen konnten die Tatverdächtigen ermittelt werden. Es handelt sich um zwei Lüdenscheider im Alter von 15 und 16 Jahren. Gegen beide wurde auf Grund des dringenden Tatverdachts auf Antrag der Staatsanwaltschaft Haftbefehl erlassen, der am Freitag (29. September) umgehend vollstreckt wurde. Beide befinden sich bereits in Untersuchungshaft. Gegen einen weiteren Beteiligten wird aktuell noch ermittelt. Die beiden Täter sind bereits mehrfach wegen gleichgelagerter Delikte in Erscheinung getreten und polizeilich bekannt. Vorerst geht von ihnen jedoch keine Gefahr mehr aus.

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