Ordnungsamt und Polizei kontrollieren in Plettenberg die Einhaltung der Maskenpflicht in festgelegten Bereichen. Foto: Stadt Plettenberg

Plettenberg. Polizei und Ordnungsamt haben am Karsamstag vor allem im Bereich Kilian-Kirchhoff-Damm die Einhaltung der geltenden Maskenpflicht kontrolliert.

Der Plettenberger Polizeichef Jörg Teicher und Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel kontrollierten gemeinsam die Einhaltung der an Sams-, Sonn- und Feiertagen zwischen 13 und 18 Uhr im Bereich Kilian-Kirchhoff-Damm geltenden Maskenpflicht. Von vielen Bürgerinnen und Bürgern erhielten sie dabei Zustimmung. „Selbst einige der Erwischten äußerten Verständnis dafür, dass zur Eindämmung der weiterhin hohen Inzidenz intensiver kontrolliert werde“, berichtet Thorsten Spiegel.

Wer erwischt wurde und gar keine Maske mitführte, bekam eine FFP2-Maske geschenkt, um den Kontrollbereich verlassen zu können, ohne sich und andere Erholungsuchende zu gefährden. Obwohl sich mehr als zwei Drittel der Kontrollierten an die Maskenpflicht hielten, mussten innerhalb kürzester Zeit zwei Dutzend Anzeigen geschrieben werden. Wer die Maskenpflicht missachtet, muss mit einem Bußgeld von 80 Euro rechnen. Im Wiederholungsfall oder bei Vorsatz werden 130 Euro fällig.

Verstöße auf Spielplätzen

Schon am Gründonnerstag musste das Ordnungsamt einige Anzeigen auf Spielplätzen schreiben. „Gerade Erwachsene aus vielen unterschiedlichen Haushalten sitzen dort nicht selten leichtfertig ohne Masken auf engstem Raum in Gruppen zusammen“, stellt Spiegel fest. Bei Verstößen auf Spielplätzen werden bis zu 280 Euro fällig, sofern dort zusätzlich zum Verstoß gegen die Maskenpflicht auch noch die Kontaktbeschränkungen ignoriert werden. „Solch Leichtsinn kann verheerend sein, da die deutlich ansteckendere britische Virusvariante B.1.1.7 besonders bei face-to-face-Gesprächen ohne Maske auch im Freien leichtes Spiel haben kann.“

Polizei und Ordnungsamt erinnern daran, dass schon mehr als 310 Menschen im Märkischen Kreis an oder mit dem Coronavirus gestorben sind. Hinzu komme, dass die aggressivere britische Virusvariante auch jüngere Menschen und Menschen mittleren Alters schwer erkranken lassen könne. Die Kontrollen würden daher, auch im Bereich des Zentralen Omnibusbahnhofs Grünestraße, fortgesetzt, kündigt Thorsten Spiegel an.

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