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Symbolbild: © 500cx - Fotolia.com

Märkischer Kreis. (ots) Die Polizei des Märkischen Kreises zieht nach dem Corona-Jahreswechsel ein insgesamt positives Fazit. Es blieb auf weiten Strecken ruhiger, als sonst in Silvesternächten. Die allermeisten Bürgerinnen und Bürger hielten sich an die aktuell geltenden Regeln.

Zwischen 18 und 6 Uhr fielen insgesamt 154 Einsätze an. Davon hatten 51 einen Silvester-Bezug. Polizeibeamte stellten 15 Verstöße gegen die Coronaschutzverordnung fest und sprachen 15 Mal Platzverweise aus. Eine Person musste in Gewahrsam genommen werden:

Am Lüdenscheider Asenberg meldeten Zeugen um 3.44 Uhr eine Ruhestörung. Polizisten trafen vor Ort auf einen hochaggressiven 23-jährigen Lüdenscheider. Er weigerte sich dem Platzverweis zu folgen und musste überwältigt werden. Hierbei leistete er so heftigen Widerstand, dass zwei Polizeibeamte leicht verletzt wurden. Ein Alkoholtest ergab fast zwei Promille. Der Mann beging das neue Jahr mit einer Anzeige wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte in einer Ausnüchterungszelle.

Am Vogelberg versuchten zwei Jugendliche kurz vor 3 Uhr einen Zigarettenautomaten mit Silvesterböllern aufzusprengen. Als dies misslingt, grifffen sie zum Brecheisen. Als die Polizei eintrifft, gehen beide stiften. Den Beamten gelingt kurz darauf die Festnahme eines 15-jährigen Lüdenscheiders. Seine Eltern holten ihn kurz darauf auf der Wache ab. Er muss sich wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls verantworten. Am Automaten entstand Sachschaden.In Werdohl sollen kurz nach Mitternacht Personen am Pungelscheider Weg Böller in Richtung anderer Menschen geworfen haben. Zu Schaden kam niemand. Einen steckten die Tatverdächtigen in eine Mülltonne, die daraufhin aufplatzte. Die Polizei ermittelt wegen Sachbeschädigung.

In Neuenrade erlitt gegen 00.15 Uhr eine Person schwere Gesichtsverletzungen an der Carl-Diem-Straße. Rettungswagen und Notarzt brachten den Verletzten ins Krankenhaus. Nach bisherigen Erkenntnissen detonierte ein Feuerwerkskörper vermutlich aufgrund einer Fehlzündung vor dem Gesicht des Opfers. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei bislang aus.

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