In der Verkehrserziehung lernen Kinder schon früh die Gefahren im Straßenverkehr kennen. Foto: Polizei MK

Markischer Kreis. (ots) Aufgrund der Corona-Pandemie war die Verkehrserziehung im Jahr 2020/2021 bisher nicht im gewohnten Umfang möglich. Die Termine der Verkehrssicherheitsberater*innen in den KITAs und Schulen vor Ort fallen seit Monaten ins Wasser. Um der Gefahr entgegenzuwirken, dass ein kompletter Jahrgang im Vorschulalter unbeschult bleibt, hat sich die Verkehrssicherheitsberatung der Polizei MK ein neues Projekt einfallen lassen.

Es heißt „STOPP, SCHAU, GEH – Elterninfo am PC“.

Projekt-Logo

Weil sie aus den genannten Gründen derzeit nicht vor Ort sein können, schulen die Berater*innen seit Ende Januar die Eltern der Kids per Videokonferenz. Und damit – neben der Kita und den Kindern selbst – eine der Kernzielgruppen in der Verkehrserziehung. Sie werden so zu wichtigen Multiplikatoren ausgebildet. Die Eltern bekommen elementares Wissen vermittelt und praktische Tipps für das gemeinsame Üben an die Hand.

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Die Konferenzen finden im Dialog statt. Fragen sind erlaubt und erwünscht. So können die Polizist*innen auch Einzelfälle oder z.B. die individuelle Situation im Wohnumfeld betrachten.

Das Angebot wird von der Polizei an die Kitas gerichtet. Besteht Interesse, übernehmen die jeweiligen Kitas die Koordination. Die Veranstaltungen dauern in der Regel etwa 60 Minuten und stoßen bislang auf reges Interesse.

Das Projekt wird durch das Verkehrslied „Stopp Schau Geh“ begleitet. Es wurde bereits im Jahr 2009 von zwei Verkehssicherheitsberatern aus dem Märkischen Kreis geschrieben. Während der Pandemiezeit ist es nun noch einmal musikalisch neu arrangiert und aufgenommen worden.

Das Lied und das zugehörige YouTube-Video können hier angesehen werden: https://youtu.be/2wLY9-1Brjg

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