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Wegen der Innenstadtsanierung wird voraussichtlich der Rathausinnenhof in den Mittelpunkt des PleWo-Stadtfests 2019 rücken. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Das PleWo-Stadtfest 2019 findet vom 30. August bis zum 1. September statt. Der Rat stimmte dem neuen Vorschlag der Stadtverwaltung einstimmig zu. Die neue Terminierung war notwendig geworden, weil zum ursprünglich vom Kulturamt und Bürgerforum favorisierten Datum 17. bis 19. Mai bereits das Schützenfest im Oestertal im Veranstaltungskalender steht.

Die Oestertaler Schützen sind mit ihrem Fest im nächsten außergewöhnlich früh dran, weil sie anderen, mit den beweglichen Feiertagen verbundenen Schützenfesten in der Nachbarschaft aus dem Wege gehen möchten. Bei der Terminsuche für das PleWo-Stadtfest war das übersehen worden.

Eine Alternative für das Stadtfest wäre der Zeitraum 10. bis 12. Mai. Doch die Stadtverwaltung wendet ein: “Damit läge die PleWo aber wieder direkt auf dem Wochenende nach dem Frühjahrsmarkt. Darüber hinaus ist am 12. Mai Muttertag und der Sonntag, an dem Konfirmationen stattfinden. Damit würden der Festablauf in der Christuskirche und manche Familienfeier gestört bzw. es blieben Besucher der PleWo weg. Ausschlaggebend sollte aber sein, dass bis Mai das Personal der KulTour GmbH, die sich um die Ausrichtung der PleWo ab 2019 kümmern wird, noch nicht komplett sein wird. Damit wären die Durchführung der PleWo und anderer Veranstaltungen in ihrem Umfeld (Frühjahrsmarkt, Ausbildungsbörse, Waterkant) nur schwer möglich.”

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Dem Wunsch des Bürgerforums entsprechend soll das Stadtfest in der Innenstadt durchgeführt werden, auch wenn der Bereich um den Alten Markt dann im Zuge der Innenstadtsanierung Baustelle sein sollte.

Haushalt 2019 mit einer Gegenstimme beschlossen

Mit einer Gegenstimme des parteilosen Ratsmitglieds Diethardt Küppers wurde in der Ratssitzung am heutigen Dienstag (11. Dezember) der Haushaltsplan 2019 beschlossen. Wie berichtet schließt der von Stadtkämmerer Jens Groll eingebrachte Haushaltsplanentwurf mit einem erwarteten Defizit von knapp unter vier Millionen Euro ab. Die Sprecher der Ratsfraktionen SPD, CDU, PWG und FDP sowie Küppers nahmen in Haushaltsreden Stellung, mahnten alle an, dass die Sparbemühungen noch verstärkt werden müssten, um den für 2026 angestrebten Haushaltsausgleich verwirklichen zu können. (Ausführlicher Bericht folgt.)

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