Zur Jahreshauptversammlung trafen sich Mitglieder der PWG im Gasthof Käsebrink. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Die Plettenberger Wählergemeinschaft (PWG) bietet allen Bürgerinnen und Bürgern Möglichkeiten, ihre Meinungen zu Plettenberger Themen einzubringen und diese Themen politisch mitzugestalten. Das betonten auf der Jahreshauptversammlung am Montag (7. Mai) im Gasthof Käsebrink in Landemert sowohl Vorsitzender Andreas Patry als auch Ratsfraktionsvorsitzender Klaus Salscheider.

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Patry wies darauf hin, dass dies die 49. Jahreshauptversammlung der Wählergemeinschaft sei. “Da werden wir uns für nächstes Jahr wohl noch etwas Besonderes einfallen lassen müssen”, kündigte er Jubiläumsaktivitäten an.

PWG-Vorsitzender Andreas Patry trug seinen Jahresbericht vor und wies schon mal aufs 50-jährige Bestehen der Wählergemeinschaft im nächsten Jahr hin. Foto: Bernhard Schlütter

Seinen Bericht über die Aktivitäten der PWG im zurückliegenden Jahr nutzte Andreas Patry, um die Mitglieder zu motivieren, an den regelmäßigen Fraktionssitzungen und Treffen im sog. “großen Kreis” teilzunehmen. Über die Anwesenden hinaus richtet der PWG-Vorsitzende diesen Aufruf an alle Plettenberger: “Bringen sie uns ihre Gedanken und Anregungen ein. Denn unser Plettenberg ist ein Gemeinschaftsprojekt, dessen Probleme auch nur gemeinsam gelöst werden können.”

Salscheider: Ich lehne Leserbrief-Politik ab

Klaus Salscheider betonte ebenfalls, dass die Fraktionssitzungen, die in der Regel montags ab 18.30 Uhr im Fraktionszimmer im Rathaus stattfinden, öffentlich seien. “Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt sind herzlich zu unseren Fraktionssitzungen eingeladen und können hier auch ihre Anliegen einbringen und zur Diskussion stellen.”

Darüber hinaus freue sich die PWG-Fraktion über die neue erweiterte Form der Bürgerbeteiligung. Dagegen lehnt Salscheider “jegliche Form von Leserbrief-Politik” ab. Jede/r könne sich in Parteien oder Wählergemeinschaften einbringen bzw. alle fünf Jahre Vertreter/innen wählen, die dann für sie im Rat und in den Ausschüssen mitarbeiten. “Eine Art Nebendemokratie (…) halte ich für destruktiv für unsere Stadt und die darin lebenden Menschen.” Kommunalpolitik lebe vom direkten Kontakt mit Menschen, betonte Salscheider.

Die Regularien wurden zügig abgewickelt. Nach dem Bericht von Schatzmeisterin Rica May erteilten die Mitglieder dem Vorstand einstimmig Entlastung. Vorstandswahlen standen in diesem Jahr nicht auf der Tagesordnung. Zur neuen Kassenprüferin wurde Cordula Benner gewählt.

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