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Zwei Wahlbezirke wurden von den Grünen nachbesetzt. Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Es bleibt dabei: Der Ortsverband Bündnis 90/Die Grünen tritt bei der Kommunalwahl 2020 mit Kandidat*innen in allen 18 Plettenberger Wahlbezirken an. In einer zweiten Wahlversammlung am Donnerstagabend (9. Juli) im Festsaal Ochtendung wurden zwei Wahlbezirke neu besetzt.

Notwendig wurde dies, weil dem bei der ersten Wahlversammlung in Abwesenheit gewählten Peter-Wilhelm Gester (Wahlbezirk 11 Unterstadt / Weide / Kersmecke) im Nachhinein die Eignung als Grünen-Kandidat abgesprochen wurde. Es seien wichtige Informationen, wie z.B. eine ehemalige Mitgliedschaft in der AfD, nicht bekannt gewesen. Daher stellte der Vorstand des Ortsvereins den Antrag, Gesters Wahl zu annulieren und ihm keine Neubewerbung zu ermöglichen. Dieser Antrag wurde bei zwei Gegenstimmen angenommen.

Johannes Adler tritt bei der Kommunalwahl 2020 als Kandidat für die Plettenberger Grünen im Wahlbezirk 11 Unterstadt / Weide / Kersmecke an. Foto: Bernhard Schlütter

Ebenfalls neu besetzt wurde der Wahlbezirk 15 Papenkuhle / Burg / Ohler Gebirge, weil Marco Störmann von seiner Kandidatur zurückgetreten ist. Störmann hatte als Begründung u.a. die Wahl Gesters angegeben und war auch als Beisitzer im Vorstand zurückgetreten.



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Nachgewählt wurden nun Johannes Adler für den Wahlbezirk 11 und Nanni Wölkerling für den Wahlbezirk 15.

Mit der Wahlleitung betrauten die elf stimmberechtigten Grünen-Mitglieder am Donnerstag erneut den Sprecher der Grünen im MK John Haberle. Ihnen fehle einfach noch die Erfahrung, um eine so komplizierte und wichtige Prozedur zu leiten, meinten die Ortsverbands-Sprecherinnen Katharina Rittinghaus und Heidrun Schmidt-Adler.

John Haberle betonte anschließend, dass der Kreisvorstand die Maxime pflege, sich nicht bei den Ortsverbänden einzumischen: „Wenn ich nicht gefragt worden wäre, wäre ich heute gar nicht hier.“

Die Sprecherinnen des Grünen-Ortsverbands Plettenberg Katharina Rittinghaus (links) und Heidrun Schmidt-Adler Foto: Bernhard Schlütter

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3 KOMMENTARE

  1. Es bleibt dabei, wenn sie denn durch die Prüfung des Wahlausschusses kommen. Sovie geballte Unkenntnis habe ich bei den Grünen noch nicht auf einem Fleck gesehen! Ein Antrag auf ‘Annullierung eines gewählten Kandidaten’? Sowas gibt es gar nicht. Das müsste John Haberle doch wissen! Man kann nur erneut einladen und nochmal wählen. Peinlich, peinlich.

  2. Frau Keiderling, was soll denn ihr ganzes Gezetere. Wir wissen doch alle was ihre Beweggründe sind. In der letzten Legislatur haben sie auf dem Ticket der GRÜNEN den Platz im Rat bekommen. Anschließend sind sie ausgetreten und betonen immer, dass sie eine LINKE sind, und nicht für die GRÜNEN sprechen. Jetzt nähert sich ihre Amtszeit – einschließlich ihrer Einnahem – dem Ende und sie hoffen wieder auf einem grünen Ticket in den Rat zu kommen. Mit all ihren Intriegen und Tricksereien haben sie es nicht geschafft sich ihre Pfünde zu sichern – glücklicherweise für Plettenberg und die GRÜNEN. Nun hören sie doch endlich auf ständig weiter zu stänkern. Wer sie kennt weiß was er von ihnen zu halten hat, und der Rest hat es inzwischen auch verstanden.

  3. Ich freue mich sehr über diesen Neuanfang und finde sie haben allen Respekt und auch Unterstützung verdient! Endlich bewegt sich in Plettenberg mal wieder etwas.

    Frau Keiderling, ich kann mich Herrn Meyer nur anschließen. Ihr Gehetze hier und auch über Facebook scheint mir doch eher privater Natur zu sein.

    Meine Unterstützung haben die Grünen auf jeden Fall!

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