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Rüdiger Weiß und Inge Blask diskutierten mit Plettenberger Bürger/innen darüber, wie die Stadt von Europa profitiert. Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Wie können Kommunen von der EU profitieren? Diese Frage diskutierte der europapolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion in NRW Rüdiger Weiß am Mittwochabend (3. April) mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern im Weidenhof-Bistro. Eingeladen hatte die SPD-Landtagsabgeordnete Inge Blask, die den Informationsabend auch moderierte.

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Fördermanagement sinnvoll

Foto: Bernhard Schlütter

In Plettenberg und der Region gibt es zahlreiche Projekte, die mit EU-Geld verwirklicht wurden. Die Waterkant, der Radweg Lenneroute und etliche Leader-Projekte sind aktuelle Beispiele. Fakt ist aber auch, dass es einen erheblichen Aufwand erfordert, EU-Fördermittel zu beantragen. Bürgermeister Ulrich Schulte berichtete, dass in der Verwaltung eine Personalstelle für das Fördermanagement eingerichtet werde: „Der Rat hat zugestimmt. Das muss jetzt noch umgesetzt werden.“ Dass sich so eine Personalie auszahlt, machte Inge Blask mit einigen Zahlen aus dem Märkischen Kreis deutlich. So erhalte Plettenberg aus dem regionalen Strukturförderungsprogramm EFRE 58.000 Euro, Neuenrade profitiere mit 750.000 Euro.

Weg verkürzen

Rüdiger Weiß kritisierte, dass in Nordrhein-Westfalen die Unterstützung der Kommunen bei der Nutzung von EU-Förderprogrammen zu wünschen übrig lasse. „Hier sollte der Service verbessert werden.“ Aber auch der Weg zwischen Kommune und EU müsse verkürzt werden. Viele Themen könnten ohne Zwischeninstanzen, wie Land oder Bezirksregierung, von Brüssel in die Kommune geleitet werden, „denn hier sitzt das Fachwissen, weiß man, was gebraucht wird“.



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Europa ohne Grenzen erhalten

Rüdiger Weiß rief alle Demokraten auf, am 26. Mai zur Europawahl zu gehen. Es gehe darum, das Europa ohne Grenzen und mit seinen nationenübergreifenden sozialen Werten für die Zukunft zu erhalten. „Junge Leute, die einmal an einem internationalen Austausch teilgenommen haben, wissen, was sie, was wir an Europa haben. Dafür lohnt es sich, zur Wahl zu gehen“, ist Weiß überzeugt.

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