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Das Stardust Ensemble. Foto: Hauke Renken

Lüdenscheid. Die Phänomenta lädt am Freitag, 31. Januar, ab 17.30 Uhr zu einer ungewöhnlichen Veranstaltung ein. Drei Symphoniker des Stardust Ensembles spielen “Die Planeten”, eine Orchestersuite des englischen Komponisten Gustav Holst (1874-1934).

Nicht nur die Musikinstrumente wie z.B. ein Cembalo sind ungewöhnlich. Das Besondere ist, dass auf der 360-Grad-Leinwand des Phänoramas passend zur Musik Bilder der jeweiligen Planeten gezeigt werden.

Diese Video-Show im 360-Grad-Modus direkt unter dem Foucaultschen Pendel ist für Musik- und Sternenliebhaber gleichermaßen ein Genuss.



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Zwischen den Stücken gibt es Erläuterungen zu den Planeten. Die Einleitung übernimmt Rolf Becker von den Sternenfreunden Lüdenscheid. Während das Stardust-Ensemble eher physikalische Erläuterungen macht, erklärt Rolf Becker die Mystik der Planeten.

Einlass ist ab 17 Uhr. Vor und nach der Veranstaltung ist auch ein kurzer Rundgang in der Ausstellung der Phänomenta möglich. Der Eintritt kostet 5 Euro. Karten gibt es an der Abendkasse oder am Empfang der Phänomenta.

Wem die Stücke von Holst auf Anhieb nichts sagen, kann gerne einmal bei den untenstehenden links in die Stücke reinhören.

Für ihr Programm „Die Planeten“ haben die Musiker Gustav Holsts berühmtes Orchester-Werk in eine 90minütige live Kammermusikfassung verwandelt. Umgesetzt wird das Konzert in ungewöhnlicher Besetzung: mit Flöte, Vibraphon und Cembalo, gepaart mit Zitaten und kleinen Geschichten aus der Astronomie und mit einer großer Planetenshow.

Als sinfonische Komposition ist „Die Planeten“ sehr populär. Unbekannter ist jedoch, dass Gustav Holst eine Urfassung für zwei Klaviere komponiert hatte. Diese wurde als Ausgangspunkt für eine kammermusikalische Bearbeitung genommen, die in dieser Aufnahme zu hören ist.

Mit der Besetzung Flöte (Roswitha Meyer), Vibraphon (Hauke Renken) und Cembalo (Tilmann Albrecht) entlockt das Ensemble dem gewaltigen Werk eine filigrane Leichtigkeit.

Dazu gibt es Textbotschaften von Astronauten und Wissenschaftlern und es leuchten Animationen und die neuesten Bilder von den Planeten und der Erde auf der Leinwand des Phänoramas. Das Konzept versteht sich als Kooperation von Musik- und Bildschaffenden für eine starke Botschaft über die Kostbarkeit der Erde.

Roswitha Meyer ist Flötistin und Entwicklerin von KunstKonzepten. Mit ihrem Ensemble STARDUST SINFONIE gibt sie deutschlandweit Konzerte in Planetarien und an außergewöhnlichen Orten. Als Flötistin arbeitete sie unter anderem mit den Berliner Symphonikern, dem European Chamber Orchestra und dem Symphonic Pop Orchestra.

Hauke Renken ist Vibraphonist und tritt als Initiator von Bandprojekten auf (NIDO, Berliner Vibraphoniker) , ebenso als erfahrener Teamplayer (Chat Noir, Scotch & Soda). Er ist solistisch in Europa, Mittelamerika und Australien unterwegs und ist Stipendiat von “Yehudi Menuhin Live Music Now”.

Tilmann Albrecht beschäftigt sich mit Musik von 1300 bis heute, von Popular- bis Kunstmusik. Er ist nicht allein Cembalist, sondern auch Barock-Percussionist, Sänger und Dirigent. Als Korrepetitor für barocke Oper und Musical arbeitet er an der Universität der Künste zu Berlin.

 

 

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