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Während des „Insta-Walks“ wurden die Teilnehmer selbst kreativ wie im Atelier der „Ko-operative K“. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen

Hagen. Bereits zum zweiten Mal öffnen 106 Hagener Künstler die Türen ihrer Ateliers und Werkstätten beim „Planet Hagen“, am Samstag, 14. April, von 12 bis 20 Uhr und laden alle Kunstinteressierten ein, einen Blick hinter die Kulissen der Hagener Kunstszene zu werfen. Was den „Planet Hagen“ so interessant macht, ist die vielfältige Mischung von Kunst und Kultur. An 33 unterschiedlichen Standorten im Stadtgebiet gibt es, sowohl bildende Kunst im klassischen Sinne (wie Werke der Malerei, Bildhauerei, Grafik und Fotografie) als auch angewandte Kunst (wie Buchgestaltung und Schmuckdesign) zu entdecken. Dazu wird ein facettenreiches Begleitprogramm geboten. Musik verschiedener Stilrichtungen, Lesungen von Hagener Autoren, Mitmachworkshops, technische Vorführungen, sowie Tanz, Performance und Kabarett.

Kostenloser Buspendelservice

Der „Planet Hagen“ ist ein vielseitiges und kostenfreies Angebot, das auf dem persönlichen Engagement der Hagener Kunstschaffenden beruht. Die Gesamtpräsentation wird vom Kulturbüro Hagen der Stadt Hagen organisiert sowie unterstützt und begleitet durch Publikationen, einen kostenlosen Buspendelservice und die Einbindung von Partnern wie der ADFC Ortsgruppe Hagen. Alle Informationen sind im Internet unter www.hagen.de/planet vorhanden.

Kreativität an ungewöhnlichen Orten

Speziell für „Planet Hagen“ haben sich Künstler und Kreative für einen Tag an teilweise ungewöhnlichen Orten zusammengefunden. Darunter das „Millhoff-Center“, Grabenstraße 28, das erstmalig ein Kunstort ist und an dem sieben Kunstschaffende gemeinsam auftreten. Neu dabei ist auch das „FunWerk“ des Werkhofs, Obernahmer Straße 10, mit einem Schwerpunkt auf Fotografie und einem breit gefächerten Begleitprogramm.
Aber auch in klassischen Ateliers wie dem Atelier „Rutschmann“, Hüttenplatz 60, in Haspe haben sich neue Allianzen gebildet. Gänzlich neu dabei sind das „atelier am museum“, Hochstraße 69, oder das Atelier „M-und“, Hochstraße 72.



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Die Teilnehmer des „Insta-Walks“ der Stadt Hagen erhielten bereits vorab Einblicke in das Atelier von Nuri Irak, der „Ko-operative K“ im Bild) sowie in die Buchbinderei Gründer. Foto: Michael Kaub/Stadt Hagen

Austausch über Techniken und Inhalte

Peter Blindert ist erstmalig bei Planet Hagen dabei – obwohl sein Atelier seit 35 Jahren in Hagen existiert. Beim „Planet Hagen“ besteht eine der letzten Gelegenheiten, sein Atelier zu besuchen. Der „Planet Hagen“ lebt vom Flair solch kunstgetränkter Orte ebenso wie von den neuen und überraschenden Standorten. In diesem Jahr kommen zu den ursprünglich 22 beteiligten Orten, elf neue hinzu. Das Angebot ist vielfältig: Vor Ort wird es möglich sein, mit Künstlern persönlich ins Gespräch zu kommen und sich über Techniken und Inhalte auszutauschen.

Programm mit Musik und Tanz

Das zweite wichtige Standbein von „Planet Hagen“ bildet das von den Künstlern selbst organisierte Begleitprogramm. Dabei wird es insgesamt dreizehn Musikdarstellungen geben, bei denen eine große Bandbreite an Musikstilrichtungen abgedeckt wird. Von
klassischer Musik, Rock ‘n‘ Roll, Blues und Jazz über Pop und Latino-Musik bis hin zur Musik mit Instrumenten, von denen man vielleicht noch nicht gehört hat – wie dem
Didgeridoo oder der Fujara – ist alles dabei.

Mitmachaktionen für Kinder und Erwachsene

Es werden elf Mitmachaktionen angeboten. Darunter Malangebote für Kinder, aber auch Workshops für Erwachsene. Des Weiteren wird es acht Lesungen geben. In den Künstlergesprächen vor den originalen Werken können Interessierte Fragen stellen. Die Besucher können fünf Vorführungen besuchen. Es finden Tanzvorführungen, Luftakrobatik und Bodypainting statt und es werden künstlerische Drucktechniken sowie Porträt- und
Objektfotografie in Aktion gezeigt und erläutert.

Zusätzlich zum Booklet und Flyer gibt es dieses Jahr ein extra Verzeichnis im Begleitprogramm. Diese drei Publikationen sind alle erhältlich in der Hageninfo sowie an der Kasse des Kunstquartiers und liegen bei der Stadtbücherei auf der Springe aus.

Rauf aufs Rad – Ran an die Kunst

Die meisten Ateliers und Werkstätten befinden sich im Zentrum von Hagen und seiner näheren Umgebung. Hohenlimburg ist dieses Jahr mit fünf und Haspe mit vier Standorten dabei. Weiter außerhalb befinden sich weitere Orte wie das Atelier Rita Weychert in Dahl und das Atelier Uwe Nickel in Boele. Um auch diese einfach und schnell zu erreichen, bietet das Kulturbüro einen kostenlosen Shuttlebus-Service an.

Parallel dazu veranstaltet die ADFC Ortsgruppe Hagen sowohl für Mitglieder als auch für Nicht-Mitglieder eine kostenlose Radtour, auf der die Teilnehmer einige Stationen abfahren. Der Treffpunkt ist um 12.45 Uhr am AllerWeltHaus. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Die Druckkosten, Werbemaßnahmen im öffentlichen Raum und den Buspendelservice für die Veranstaltung haben die Sparda-Bank und der Gewinn-Sparverein der Sparda-Bank unterstützt.

 

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