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Bei einem schweren Unfall auf der Bahnhofstraße wurde der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt.


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Plettenberg. (ots) Am Dienstagabend (13. August) um kurz vor 21 Uhr kam es in der Plettenberger Bahnhofstraße zu einem schweren Verkehrsunfall, in dessen Folge der Fahrer in seinem Fahrzeug eingeklemmt und schwer verletzt wurde.

Aufgrund des Notrufes zur Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises wurden mit dem Stichwort “eingeklemmte Person” drei Rettungswagen (zwei aus Plettenberg, einer aus Werdohl) ein Notarzt, die Einheiten Feuer- und Rettungswache, Stadtmitte sowie der Rüstzug aus Ohle alarmiert.

Bei Eintreffen der Einsatzkräfte stand ein PKW auf dem Gehsteig in Höhe einer Bushaltestelle. Das Fahrzeug war dort mit dem Stützpfeiler des Einkaufszentrums P-Center fahrerseitig kollidiert. Dabei hatte sich das Fahrzeug förmlich um den Pfeiler gewickelt.



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Der Fahrer wurde dabei massiv mit der unteren Körperhälfte eingeklemmt. Aufgrund des Verdachts der Schwere seiner Verletzungen leitete die Feuerwehr in Absprache mit dem Rettungsdienst eine Sofortrettung mit Unterstützung von technischem Gerät ein. Zudem wurde ein Rettungshubschrauber aus Gießen angefordert. Zwei weitere Fahrzeuginsassen konnten sich selbst befreien und wurden per Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Einsatz von hydraulischem Rettungsgerät

Die Feuerwehr befreite den Fahrer aus dem PKW.

Zunächst musste das Fahrzeug mit dem Einsatz der Seilwinden von Rüstwagen und Hilfeleistungslöschfahrzeug von der Laterne gezogen werden. Anschließend wurde hydraulisches Rettungsgerät in Form von Rettungsschere, Spreizgerät und Hydraulikzylindern eingesetzt. So konnte der verletzte Fahrer entsprechend zeitnah befreit und mit dem Rettungswagen zum Krankenhaus transportiert werden, wo er der Hubschrauberbesatzung, welche am Plettenberger Krankenhaus zur Landung gegangen war, übergeben wurde. Gegen 22.50 Uhr startete Christoph Gießen und flog den Verletzten in eine Unfallklinik nahe Siegen.

Kurz danach konnte die Feuerwehr ihren personal- und materialintensiven Einsatz beenden. Neben der medizinischen und technischen Rettung musste die Unfallstelle ausgeleuchtet und vor zahlreichen Schaulustigen abgeschirmt werden. Darüber hinaus mussten Start- und Landung des Rettungshubschraubers am Krankenhaus abgesichert werden.

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