Symbolbild Foto: Pressestelle Feuerwehr Plettenberg

Plettenberg. (ots) Piepender Rauchmelder und Brandgeruch in Mehrfamilienwohnhaus lassen Schlimmeres vermuten. Beherztes Eingreifen der Nachbarn verhindert größeren Schaden.

Gegen 18:10 Uhr bemerkten am Donnerstag (24. August) Bewohner im dritten Obergeschoss eines höheren mehrgeschossigen Wohnhauses am Brockhauser Weg das Piepen eines Rauchmelders in einer Nachbarwohnung. Bei näherer Ergründung zur Ursache nahmen die Bewohner zudem im Treppenraum Brandgeruch wahr.

Da auf Klopfen und Klingeln an der betroffenen Wohnungstür niemand öffnete, wurde folgerichtig der Feuerwehrnotruf gewählt. Kurz darauf alarmierte die Feuer- und Rettungsleitstelle des Märkischen Kreises die hauptamtliche Wachbereitschaft der Plettenberger Feuer- und Rettungswache sowie die ehrenamtlichen Kräfte der Löschgruppe Eiringhausen.

Anzeige

Glücklicherweise hatte der Mieter der vermeintlichen Brandwohnung einen Ersatzschlüssel bei einem seiner Nachbarn hinterlegt. Mit dessen Hilfe gelang es schließlich einem der Bewohner, noch vor Eintreffen der alarmierten Feuerwehr gewaltfrei in die bereits verrauchte Wohnung vorzudringen. Eine stark rauchende Pfanne mit angebranntem Essen wurde umgehend vom eingeschalteten Herd genommen und auf dem Balkon zum Lüften und Abkühlen abgestellt.

Für die wenig später eintreffenden Rettungskräfte konnte entsprechend Entwarnung gegeben werden. Der mittlerweile eingetroffene Mieter der „Brandwohnung“ zeigte sich sichtlich überrascht vom Aufgebot der roten Großfahrzeuge und bedankte sich bei seinen Nachbarn für deren beherztes Eingreifen. Außer dem Geruch von verbrannten Speisen dürfte größerer Schaden vermieden worden sein.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here