Die Phänomenta Lüdenscheid ist nicht nur von außen ein imposanter Anblick, sie hat auch in ihrem Inneren jede Menge Spannendes zu bieten. Foto: René Maiwald

Lüdenscheid. Die Phänomenta Lüdenscheid kann neben vielen anderen wunderbaren Phänomenen mit einer Attraktion aufwarten, die eigentlich in eine Zeit gehört, die nur die Älteren von uns noch kennen: Mit einer analogen Rohrpost.

Rohrpost – was ist das?

Torsten Schulze (Leiter Phänomenta) und seinem Team kann man mit den kleinen gelben Ü-Ei Behältern eine echte Freude machen.

Was genau das ist? Wikipedia beschreibt sie so: “Die Rohrpost ist eine Form des schnellen und personalarmen Transports von Gegenständen in kleinen, zylindrischen Behältern mittels Druckluft in Röhren konstanten Kalibers von typisch 5 bis 20 cm. … … Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts entstanden in einigen Großstädten auf verschiedenen Kontinenten große Rohrpostanlagen von teilweise mehreren hundert Kilometern Länge. Daneben existierten auch kleinere Anlagen, die innerhalb eines Gebäudes oder zwischen mehreren benachbarten Gebäuden kleinere Gegenstände mittels Rohrpost automatisiert transportierten. Diese Anlagen finden, im Gegensatz zu den Fernrohrpostanlagen, auch heute noch Verwendung.”



Kleine gelbe Behälter

Davon kann die Phänomenta immer welche gebrauchen. Kleine gelbe Ü-Ei-Behälter für die Rohrpost. Foto: Phänomenta Lüdenscheid

Jetzt fragen sich sicher alle, was das mit Ü-Eiern zu tun hat? Nun, in der Phänomenta gibt es eben tatsächlich noch – oder wieder – eine echte Rohrpost. Die funktioniert mit Druckluft und führt einmal quer von einem Saalende zum nächsten.

Jetzt wäre eine Rohrpost eine wirklich nutzlose Sache, wenn man nicht auch etwas darin verschicken könnte. Und das kann man mit dem Inneren eines Ü-Eies – dem allen bekannten kleinen gelben Behälter – wunderbar transportieren.

Die Besucher haben nämlich die Möglichkeit, auf bereit liegende Zettel kleine Nachrichten zu schreiben. Diese werden dann gefaltet, in die gelben Behälter gesteckt, gut verschlossen und ab geht die Post. Einmal die Wände hoch, quer durch den Raum und die andere Wand wieder herunter.

Lost in Space

In der Phänomenta gibt es viele Gimmicks zu bestaunen. Einige darf man auch mit nach Hause nehmen. Foto: Iris Kannenberg

Und dort darf der jeweilige Empfänger nicht nur seine ganz persönliche Nachricht lesen, sondern diese auch gleich beantworten. Gelber Behälter marsch und ab gehts zurück ans andere Ende des Raumes. Ein richtiger Spaß, nicht nur für Kinder.

Das Problem: Die gelben kleinen Behälter verschwinden scheinbar spurlos irgendwo im Universum. Lost in Space eben. Nachschub ist daher dringend nötig. Wer also Lust und Zeit hat und gerne Ü-Eier isst: Die Eier essen, alles zusammenbasteln, was zu basteln geht und die gelben Behälter – gleich welcher Marke – dann bitte für die Phänomenta sammeln.

An der Kasse abgeben

Diese kann man dann sehr gerne einfach an der Kasse abgeben. Die Mitarbeiter freuen sich über jede “gelbe Spende” und die Besucher haben die Gelegenheit, noch viele Briefe einmal quer durch die Rohre zu schießen. Wer es noch nicht ausprobiert hat: Dringend nachholen! Denn das macht wirklich Spaß;)

 

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