Der illuminierte Turm der Phänomenta bleibt am 27. März für eine Stunde dunkel. Foto: Rolf Rutzen / Stadt Lüdenscheid

Lüdenscheid. (PSL) Für eine Stunde gehen am kommenden Samstag, 27. März, die Lichter aus – und zwar am Phänomenta-Turm und an weiteren markanten Bau- und Kunstwerken: Die Stadt Lüdenscheid beteiligt sich auch in diesem Jahr an der internationalen Klimaschutz-Aktion „Earth Hour“.

Der 76 Meter hohe Turm der Phänomenta ist mit seiner kunstvollen Illumination vor allem in der Dunkelheit ein echter Hingucker. Am Samstag wird die Beleuchtung allerdings um 20.30 Uhr abgeschaltet. Für symbolische 60 Minuten. Um gegen Energieverschwendung zu demonstrieren – und gleichzeitig für Umwelt- und Klimaschutz.



„Die Stadt Lüdenscheid unterstützt diese symbolisch gemeinte Aktion, weil sie weltweit die Notwendigkeit von Klimaschutz und Energieeinsparung thematisiert und auf die Bedrohung unseres Planeten hinweist“, erklärt Marcus Müller. Der Klimaschutz-Manager der Stadt Lüdenscheid appelliert an alle Bürgerinnen und Bürger, das Verhalten im Alltag generell „klimagerechter und nachhaltiger“ zu gestalten: „Nur so können wir den Klimawandel stoppen und den nachfolgenden Generationen eine lebens- und liebenswerte Umwelt hinterlassen.“

Auch an der Erlöserkirche und der Kirche St. Joseph und Medardus, der „La Luna“-Rathausbrücke sowie an weiteren städtischen Wahrzeichen bleiben die Lichter am Samstagabend für eine Stunde aus. Und idealerweise auch in privaten Haushalten, denn Marcus Müller hofft auf eine möglichst hohe Beteiligung der Bürger: „Das ist das Schöne an der Kampagne: Jeder kann ein Zeichen setzen und mitmachen.“

Der australische Ableger der internationalen Natur- und Umweltschutzorganisation WWF rief die „Earth Hour“ 2007 ins Leben. Seitdem findet die Aktion jährlich im März statt. Unter dem Motto „Licht aus – damit anderen eins aufgeht!“ beteiligen sich auch in diesem Jahr Millionen Menschen und Tausende Städte weltweit an der Kampagne. Unter anderem werden die Beleuchtung des Brandenburger Tores in Berlin, des Opernhauses in Sydney (Australien) und des Empire State Buildings in New York für eine Stunde deaktiviert. Die Stadt Lüdenscheid schaltet, unterstützt von der Phänomenta und den Stadtwerken, seit 2012 bei der „Earth Hour“ für eine Stunde die Lichter an städtischen Wahrzeichen aus.

Wegen der Corona-Pandemie verzichten die Teilnehmer in diesem Jahr auf Veranstaltungen. Stattdessen ruft die WWF die Menschen dazu auf, sich über soziale Netzwerke über die Aktion auszutauschen und in den eigenen vier Wänden ein Zeichen zu setzen, indem die Lichter am Samstagabend für 60 Minuten ausbleiben.

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