Dr. Peter Liese (l.) mit dem CDU-Landesvorsitzenden und NRW-Ministerpräsidenten Armin Laschet. Liese ist Arzt und vertritt seit 1994 die Region Südwestfalen im Europäischen Parlament und ist seit 2017 Landesgruppenchef der NRW-CDU. Foto: Europabüro Dr. Peter Liese

Siegburg/Südwestfalen. Der südwestfälische CDU-Europaabgeordnete Dr. Peter Liese ist für die Europawahl am 26. Mai 2019 Spitzenkandidat der CDU in Nordrhein-Westfalen. Das teilte sein Europabüro mit. Liese wurde am Samstag (26.1.2019) auf dem CDU Delegiertenparteitag in Siegburg auf Platz eins der Landesliste gewählt. Liese: „Ich freue mich über die Nominierung und sehe sie auch als Anerkennung für unsere Region Südwestfalen.“

‘Leidenschaftliches Pladoyer für Europa’

Weiter heißt es in der Mitteilung:
In einer emotionalen Rede hielt Liese zuvor vor den Delegierten ein leidenschaftliches Plädoyer für Europa und warnte zugleich vor Populisten und Antieuropäern im Europäischen Parlament. „Die EU ist für uns in Nordrhein-Westfalen unverzichtbar und wir dürfen nicht zulassen, dass Anti-Europäer das Parlament lähmen und die Probleme nicht anpacken. Lassen Sie uns die Europawahl daher zu einem Referendum für Europa machen und Populisten und Antieuropäer in die Schranken weisen“, rief der gelernte Arzt den Delegierten und Gästen in Siegburg zu.

‘Es kommt besonders auf das deutsche Wahlergebnis an’

Weiter heißt es in der Mitteilung:

Die südwestfälischen Delegierten und CDU-Landesvorsitzender Armin Laschet beim CDU-Delegiertenparteitag in Siegburg. Foto: Europabüro Dr. Peter Liese

In diesem Zusammenhang appellierte Liese, insbesondere mit Blick auf die Brexit-Abstimmung, an der Europawahl teilzunehmen, so dass es am Wahlabend kein böses Erwachen gebe. Liese sieht durch Entwicklungen in Großbritannien und z.B. Italien die ernsthafte Gefahr eines Zerfallens der EU. Daher komme es ganz besonders auch auf das deutsche Wahlergebnis an, da Deutschland die meisten Abgeordneten stelle. „Das Brexit-Chaos in Großbritannien zeigt doch sehr deutlich, wie wichtig und unverzichtbar die Zusammenarbeit in der Europäischen Union ist“, so Liese. Zugleich wehrte sich Liese aber gegen die Befürchtung, die Nationalstaaten mehr und mehr auflösen.  „Ich möchte auch in 20 Jahren noch mit der deutschen Handball- oder Fußballnationalmannschaft mitfiebern.“ Europa müsse sich aber gemeinsam um die Dinge kümmern, die die Mitgliedsstaaten alleine nicht lösen können. Als Beispiel nannte er hierfür unter anderem die Bereiche Außen- und Sicherheitspolitik, die Innere Sicherheit, die Flüchtlingsproblematik und den Klimawandel.

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