Die Löschgruppe Schalksmühle musste um 20:19 Uhr den Keller eines Gebäudes an der Volmestraße leerpumpen. Foto: Feuerwehr Schalksmühle

Schalksmühl. (ots) Der gestrige Dauerregen hat auch in der Gemeinde Schalksmühle für steigende Wasserstände an den Bächen und der Volme geführt. Der Höchststand der Volme wurde an der Messstelle Stephansohl um 00:45 Uhr mit einem Pegel von 2,06 Metern erreicht. So einen Pegel hat die Volme nicht jedes Jahr, allerdings war das Hochwasser gestern wiederum mit dem im Sommer 2021 keinesfalls vergleichbar. Inzwischen ist der Pegel wieder auf 1,70 Meter (Stand 13. Januar, 9 Uhr) gesunken. Die Freiwillige Feuerwehr Schalksmühle rückte zu sieben Einsätzen aus:

Geröll auf der Straße „Herbecke“, Foto: Feuerwehr Schalksmühle

– Um 16:23 Uhr musste an der Straße Herbecke von der Löschgruppe Schalksmühle, im Zusammenarbeit mit dem Bauhof, auf die Straße gespülter grober Schotter von der Fahrbahn beseitigt werden.

– Kurze Zeit später, um 16:52 Uhr – wurde die Löschgruppe Dahlerbrück zur Baustelle an der Bahnstrecke alarmiert. Dort drohte ein unterspülter Baucontainer in die Volme abzurutschen. Zur Beseitigung der Gefahr wurde hier ein Bauunternehmen hinzugezogen.

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– Um 17:18 Uhr musste die Löschgruppe Hülscheid einen Bacheinlauf im Bereich Lauenscheider Mühle von Laub und Ästen befreien, da der Bach die Straße zu überspülen drohte.

– Die gleiche Aufgabe hatte die Löschgruppe Dahlerbrück mit einem Bacheinlauf an der Glörstraße. Hier drohte ein Wassereinbruch in ein Gebäude.

Der Bacheinlauf im Bereich Lauenscheider Mühle musste von Laub und Ästen befreit werden. Foto: Feuerwehr Schalksmühle

– Die Löschgruppe Schalksmühle musste um 20:19 Uhr den Keller eines Gebäudes an der Volmestraße leerpumpen. Wasser der Volme drückte durch die Kellertür in das Gebäude. Mit zwei Tauchpumpen konnte der Wasserstand im Keller gesenkt werden, bevor schließlich mit Sandsäcken von außen die Gefahr ganz gebannt werden konnte.

– Jeweils um 20:34 Uhr und 23:11 Uhr wurde die Löschgruppe Dahlerbrück schließlich zu Gebäuden alarmiert, wo Wasser vom Hang in die Häuser hinein lief (Asenbach und Glörstraße). Beide Male konnte der Wassereinbruch durch die Feuerwehr mittel Sandsäcken / Wasserumleitungen gestoppt werden.