Symbolbild (Foto: Polizei)

Hagen-Innenstadt. Die Polizei dachte zunächst an einen Einbrecher: Am Sonntagnachmittag ist auf dem Elbersgelände ein junger Mann durch das Dach einer Lagerhalle sechs Meter in die Tiefe gestürzt.

Flucht Richtung Elisabethstraße

Wie die Polizei in ihrem Presseportal berichtete, hatten Zeugen drei junge Männer beobachtet, die über mehrere Dächer liefen. Da die Zeugen zunächst einen Einbruch vermuteten, riefen sie die Polizei. Als die Beamten um 14.20 Uhr eintrafen, entfernten sich die drei Männer auf dem Dach einer Lagerhalle in Richtung Elisabethstraße. Sie verschwanden zunächst aus dem Sichtfeld der Beamten.

Sturz auf Paletten und Pakete

Unmittelbar darauf wandte sich ein 39-jähriger Zeuge an die Polizisten und gab an, dass ein junger Mann durch das Dach seiner Lagerhalle rund sechs Meter in die Tiefe gestürzt sei. Der Zeuge befand sich zu diesem Zeitpunkt in der Lagerhalle und vernahm von oben ein berstendes Geräusch: Ein junger Mann brach durch das Dach und stürzte auf einen Stapel mit Paletten und Paketen. Er habe sich aufgerappelt und sei dann in Richtung Frankfurter Straße geflüchtet. Dort gelang es der Polizei kurz darauf, ihn vorläufig festzunehmen.

Junger Mann kam ins Krankenhaus

Allerdings ging den Beamten nicht, wie sie zunächst vermutet hatten, ein Einbrecher ins Netz. Vielmehr handelte es sich bei dem 18-Jährigen um einen sogenannten Parcours-Läufer: In der noch jungen Sportart springen vornehmlich Jugendliche oder Heranwachsende katzengleich über meterhohe Mauern. Sie versuchen, immer den effizientesten Weg durch den “Großstadtdschungel” zu nehmen. Doch dieser Parcours endete für den jungen Mann, da er über Kopfschmerzen klagte. Ein Rettungswagen brachte ihn ins Krankenhaus, wo er – so die Polizei – zur stationären Behandlung verblieb.

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