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Das P-Weg-Team (auf dem Foto beim Sponsorenempfang 2018) tritt nach dem P-Weg-Marathon-Wochenende 2019 geschlossen zurück. Foto: Bernhard Schlütter


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Plettenberg. Am heutigen Freitag, 14. Juni, um 15.05 Uhr ließ das P-Weg-Team die Bombe platzen: Die Organisatoren des P-Weg-Marathon-Wochenendes kündigen ihren geschlossenen Rücktritt mit Wirkung zum 16. September 2019 an.

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Sie begründen dies mit „immer neuen Hürden“, die ihnen von einzelnen Mitgliedern der Stadtverwaltungsleitung in den Weg gestellt würden. „Wir vermissen den Rückhalt“, sagte P-Weg-Teammitglied Kay Hömberg auf Nachfrage des TACH. Konkreter will er nicht werden.

Das P-Weg-Marathon-Wochenende 2019 vom 13. bis 15. September wird das jetzige P-Weg-Team „in gewohnter, professioneller Weise mit demselben Herzblut wie seit 15 Jahren“ noch durchziehen, dann soll Schluss sein.



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Erklärung des P-Weg-Teams im Wortlaut

Das aktuelle P-Weg Team tritt heute mit Wirkung zum 16.09.2019 von allen ehrenamtlichen Aufgaben rund um den P-Weg geschlossen zurück.

Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht. Viele von uns sind Teammitglieder der ersten Stunde bzw. haben vielmehr noch überhaupt erst die Idee dieser für Plettenberg so bedeutenden Veranstaltung geboren. Im Laufe der Jahre mussten wir immer wieder um und für den P-Weg kämpfen, was wir gerne gemacht haben, weil wir jedes 2. Septemberwochenende gesehen haben, wofür wir dies tun.

Auch sind wir nie teils persönlichen, kontroversen aber immer konstruktiven Diskussionen aus dem Weg gegangen und haben immer auch in den schwierigsten Konstellationen gute Kompromisse für die Sache gefunden. Gerade in den Anfangsjahren mussten die unterschiedlichsten Welten an Naturnutzern, die damals mehr oder weniger unvermittelt aufeinandergeprallt waren, im Nachhinein mit vielen konstruktiven Gesprächen erst mal wieder zusammengebracht werden. Diese Diskussionen und Mühen im Sinne des P-Wegs haben wir nie gescheut, sondern ganz im Gegenteil immer voller Überzeugung gerne auf uns genommen.

Leider haben sich aber in den letzten zwei Jahren immer wieder neue Hürden bedingt durch einzelne Mitglieder der Verwaltungsleitung von innen heraus aufgebaut, die jetzt letztendlich für uns zu unüberwindbaren Differenzen geworden sind und diese mit viel persönlichem Einsatz geleistete ehrenamtliche Arbeit für Plettenberg, als die wir dies immer angesehen haben, nicht mehr möglich machen.

Selbstverständlich führen wir den diesjährigen P-Weg 2019 in gewohnter, professioneller Weise mit demselben Herzblut wie seit 15 Jahren durch, stehen danach aber in dieser Konstellation für die Organisation der Veranstaltung nicht mehr zur Verfügung. Wir hoffen, dass sich Nachfolger finden, die diese aus unserer Sicht für Plettenberg so wichtige Veranstaltung weiterführen und wünschen der ganzen Veranstaltung den Erfolg, den sie im Sinne aller Plettenberger allzeit verdient hat.

Euer P-Weg-Team 2019

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2 KOMMENTARE

  1. Leider sind Hürden in Plettenberg wohl mittlerweile zum Hobby bei der Stadtverwaltung geworden. Es werden überall kostspielige Hindernisse auch für die Vereine erstellt , die ein Bestandteil unserer Freizeitkultur sind. Macht weiter so Verwaltung und ihr schafft es noch das letzte Bischen Gemeinschaftssinn aus Plettenberg zu vertreiben. Ein Hoch auf die Verwaltung. Wenn die Vereine und somit die Macher ausfallen, stirbt Plettenberg

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