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Foto: Bernhard Schlütter

Märkischer Kreis. (pmk) Nicht mehr lange, dann lodern vielerorts wieder die Osterfeuer. Der Märkische Kreis bittet die Ausrichter, beim Abbrennen auf Wildtiere zu achten, für die das Feuer eine tödliche Gefahr darstellt.

Für die traditionellen Feuer werden oft schon im Herbst und Winter Holzreste, Reisig oder ausrangierte Weihnachtsbäume aufgeschichtet. Diese Holzhaufen dienen im Frühjahr vielen Tieren als Unterschlupf, Vögeln als Nistplatz. Wird das Osterfeuer entzündet, erleiden diese Tiere einen qualvollen Tod.

Der Fachdienst Naturschutz und Landschaftspflege des Märkischen Kreises rät deshalb, das Brennmaterial erst kurzfristig vor Entfachen des Feuers auf- und unbedingt vor dem Abbrennen noch einmal umzuschichten. Es reicht nicht aus, nur am Brennmaterial zu rütteln, um die Tiere zu vertreiben, denn viele Tiere verhalten sich aus Angst völlig ruhig, anstatt vor der Gefahr zu fliehen.

Alle Osterfeuer müssen bei den jeweiligen Ordnungsämtern der Städte und Gemeinden angemeldet werden.

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