Im Bereich des Busbahnhofs Grünestraße gilt wochentags tagsüber Maskenpflicht. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Ordnungsamtsleiter Thorsten Spiegel appelliert an alle Plettenberger/innen, in der Beachtung der Corona-Schutzregeln nicht nachzulassen.

Der Anteil der so genannten britischen Coronavirus-Mutante B 1.1.7 am Neuinfektionsgeschehen habe sich binnen kurzer Zeit auch im Märkischen Kreis auf rund ein Fünftel erhöht, so Spiegel. Diese “britische” Virus-Variante ist deutlich ansteckender. Dadurch besteht die Gefahr, dass die Anzahl der Coronavirus-Neuinfektionen – selbst bei gleichbleibenden Lockdown-Rahmenbedingungen – zumindest auf einem relativ hohen Niveau verharrt.

Thorsten Spiegel, Fachgebietsleiter Sicherheit, Ordnung, Brandschutz und Rettungswesen Foto: Stadt Plettenberg

„Es ist daher insbesondere wichtig, weiterhin direkte Kontakte zu minimieren, beim Aufenthalt in Innenräumen das Stoßlüften nicht zu vergessen, möglichst den Mindestabstand von 1,5 Metern einzuhalten und in Situationen, in denen dies nicht gewährleistet ist, konsequent medizinische Masken zu tragen“, erklärt Thorsten Spiegel.

Die meisten Bürgerinnen und Bürger praktizierten das vorbildlich. Allerdings scheine es selbst im besonders hygienesensiblen Bereich der Heilberufe vereinzelt schwarze Schafe zu geben. „So wurde jüngst ein Behandler aus diesem Bereich angezeigt, weder Maske zu tragen noch Patienten-Kontaktdaten zu erfassen“, erzählt der Ordnungsamtsleiter.

Angesichts der Tatsache, dass die landesweite Impfquote derzeit leider noch unter fünf Prozent liege, sich gleichzeitig aber ansteckendere Virus-Varianten durchsetzten, sei die solidarische Einhaltung der Corona-Regeln in allen Bereichen unverzichtbarer denn je.

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