Fulminanter Start in die Spielzeit 2018/19 mit "Don Carlos - corridors of power": Nyamdari Bayar-Erdene (Landesjugendorchester NRW), Kulturhausleiterin Rebecca Egeling), Cornelia Lanz (Verein "Zukunft Kultur") und Kulturdezernent Thomas Ruschin stellten die Spielzeit 2018/19 vor. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. Theater erleben und begreifen: Mit der feierlichen Eröffnung der Spielzeit 2018/19 will Kulturhausleiterin Rebecca Egeling allen Lüdenscheidern und Theaterfreunden in der Region Appetit auf mehr machen. Vom 31. August bis 2. September locken zahlreiche Veranstaltungen. Im Mittelpunkt steht Verdis Oper „Don Carlos“ in einer Inszenierung von Bernd Schmitt und Birgit Angele, aufgeführt vom Landesjugendorchester NRW Ensemble Zukunft und dem Verein „Zukunft Kultur“.

Integration durch Musiktheater

„Don Carlos – corridors of power“ feiert am 31. August ab 18 Uhr Premiere im Lüdenscheider Kulturhaus. Diese Produktion unterstreicht die Ambitionen von Rebecca Egeling. Immerhin gelten die Produktionen des Vereins “Zukunft Kultur” europaweit als Leuchtturmprojekte gelungener Integration und transkultureller Arbeit durch Musiktheater.

Ab 24. August Arbeit mit der ganzen Stadt

Das wird ein fulminanter Start in die Spielzeit, denn hinter „Don Carlos – corridors of power“ steht ein Projekt, das schon ab 24. August nach und nach große Teile der Stadt erfassen soll. Das wird spannend. „Wir wollen hier nicht einfach so durchrauschen, sondern mit der Stadt arbeiten“, kündigte Cornelia Lanz (Produktionsleitung) im Pressegespräch an. Schon wenig später machte das Team ernst. Bei einem Treffen mit Vertretern aus Lüdenscheider Vereinen wurde am Gesamtkonzept für Lüdenscheid gefeilt.

Für Kinder kommt “Der Grüffelo”

Der Einstieg in die neue Spielzeit bietet noch mehr. Am Samstag, 1. September, wird der Clown Pipo ab 15 Uhr ins Kinderprogramm einführen. Um 16 Uhr spielt das Junge Theater (Bonn) das Kinderstück „Der Grüffelo“.

Marian Heuser (Foto) und Sascha Thamm präsentieren zur Spielzeiteröffnung ihr Programm “Duales Denken”. Foto: Anna-Lisa Conrad

Das Abendprogramm beginnt um 19 Uhr mit einer Einführung ins Kulturhaus-Programm. Ab 20 Uhr präsentieren die Poetry Slammer Marian Heuser und Sascha Thamm ihr Programm „Duales Denken“ – eine abwechslungsreiche Mischung aus Sprachwitz, Poesie, Alltagswahnsinn und Nachdenklichkeit. Bei der Aftershow-Party ab 22 Uhr sind die Brüder Manuel und Julian Moss alias „Outa Rim“ am Start. Sie legen alles auf, was zu elektronischer Musik gehört.

Am Sonntag, 2. September, liest Thomas Schleissing-Niggemann Theatertexte aus den Abo-Reihen A, B und C – eine Einführung der besonderen Art in das Schauspielprogramm.

MJO spielt am Sonntag

Dirigent Volker Schmidt-Gertenbach stellt die Sinfoniekonzertsaison 2018/19 vor. Foto: VSG Management

Ab 18 Uhr führt der der bekannte Dirigent Volker Schmidt-Gertenbach in die Sinfoniekonzertsaison ein. Er wird mit Klangbeispielen und Informationen über Leben und Werk der Komponisten das Repertoire der Spielzeit 2018/19 vorstellen.

Um 19.30 Uhr folgt das Konzert des Märkischen Jugendsinfonieorchesters  (MJO) mit Werken von Johannes Brahms und Ernst von Dohnanyi sowie einem Fagott-Konzert. Solistin ist Diana Rohnfelder.

 

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