Der Masterplan Radverkehr ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, kreisweit komfortable und sichere Radverkehrsverbindungen für die alltäglichen Wege zu entwickeln. Foto: Sengsmann/Sauerlandtourismus

Märkischer Kreis. (pmk) Alltagstaugliches Radwegenetz für den Kreis: Gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern an der Stärkung vom Fahrradverkehr arbeiten. Das ist das Ziel der digitalen Beteiligungsplattform des Märkischen Kreises. Das Portal öffnet für einen Monat.

Der Märkische Kreis erstellt zurzeit gemeinsam mit seinen Städten und Gemeinden den “Masterplan Radverkehr”. Es handelt sich dabei um ein Konzept zur Erstellung eines kreisweiten und alltagstauglichen Radverkehrsnetzes. Einbezogen werden sollen auch die Bürgerinnen und Bürger. Sie können sich ab Freitag, 3. September, beteiligen. Dafür wurde gemeinsam mit dem Planungsbüro VIA eG ein Online-Portal erstellt.

Durch ein verändertes Umweltbewusstsein in Gesellschaft und Politik sowie die stetige Zunahme an elektrisch unterstützten Fahrrädern (Pedelecs und E-Bikes) wird der Radverkehrsanteil auch in topographisch bewegten Regionen weiter zunehmen.
Das vorrangige Ziel ist die Schaffung eines zukunftsorientierten regionalen Radverkehrsnetzes. Dabei geht es nicht um die Schaffung neuer touristischer Routen, sondern darum, Menschen noch stärker für die Nutzung des Fahrrads für die alltäglichen Wege zur Schule, zur Ausbildung, zur Arbeit oder zum Einkauf zu begeistern.

“Der Masterplan soll die Alltagstauglichkeit unseres Radwegenetzes voranbringen. Es ist wichtig, dabei besonders die Bürgerinnen und Bürger einzubinden”, sagte Landrat Marco Voge anlässlich der Freigabe der Beteiligungsplattform. “Wir zählen auf die interessierten Bürgerinnen und Bürger, ihre Wünsche und die Beteiligung vieler Menschen. Ihre Mitwirkung ist wichtig, um ein tragfähiges Radverkehrsnetz zu schaffen und den Radverkehrsanteil im Kreis zu erhöhen. Neben neuen oder alternativen Verbindungswünschen im künftigen kreisweiten Radverkehrsnetz können außerdem wichtige Hinweise zu möglichen Gefahrenstellen im Netzentwurf gegeben werden”, so Voge. Betreut wird die Plattform von dem mit der Erstellung des Radverkehrskonzepts beauftragten Planungsbüro VIA eG.

Die Online-Plattform steht bis zum 3. Oktober 2021 zur Verfügung.

Als Ergebnis des Radverkehrskonzeptes werden neben der Entwicklung eines differenzierten regionalen Radverkehrsnetzes Maßnahmenvorschläge erarbeitet, die die Infrastruktur optimieren und so dazu beitragen sollen, den Radverkehrsanteil im Kreis zu erhöhen. Der Masterplan Radverkehr ist ein weiterer wichtiger Schritt auf dem Weg, kreisweit komfortable und sichere Radverkehrsverbindungen für die alltäglichen Wege der Bürgerinnen und Bürger zu entwickeln.

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