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CDU-Fraktionsvorsitzender Oliver Fröhling weist die Kritik der anderen Rathaus-Parteien zurück. Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid. CDU-Fraktionschef Oliver Fröhling kritisiert die “unnötige Schärfe” gegen CDU-Bürgermeisterkandidat Christoph Weiland, die die gemeinsame Erklärung der anderen Rathaus-Parteien zum 10-Punkte-Plan der CDU nach seiner Auffassung enthält. In einer Presseklärung schreibt er:

“Die gemeinsame Erklärung der anderen Fraktionen zur Veröffentlichung unseres vorgeschlagenen 10-Punkte-Plans haben wir über die Berichterstattung auf guten-tach.de zur Kenntnis genommen. Wir werden uns jedoch nicht an dieser Schlammschlacht beteiligen. Vielmehr möchten wir zur Versachlichung und Klarstellung beitragen.

Die Corona-Pandemie erfordert auch in Lüdenscheid schnelles und zielorientiertes Handeln. Die Aufgabe der Politik ist es jetzt vor allem, Arbeitsplätze und Existenzen in Lüdenscheid zu sichern, Familien zu unterstützen und das gesellschaftliche Leben unter den angepassten Bedingungen zu gestalten. Eine gemeinsame Arbeitsgruppe zur Diskussion konkreter Vorschläge ist im Ältestenrat auf unsere Anregung hin persönlich vereinbart worden. Dazu hat die CDU einen 10-Punkte-Plan als Diskussionsgrundlage eingebracht.



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Nie über Veröffentlichung gesprochen

Im Ältestenrat, in dem übrigens weder die Grünen noch die AFL vertreten waren, habe ich gesagt, dass der CDU an einem breiten Konsens gelegen ist und dass es uns um die Sache geht und nicht um Wahlkampf. Zu dieser Aussage stehe ich nach wie vor! Ganz deutlich weise ich aber die Behauptung zurück, dass im Ältestenrat eine Nicht-Veröffentlichung unserer Vorschläge vereinbart worden sei. Eine Veröffentlichung unseres 10-Punkte-Plans war überhaupt nicht Gegenstand des Gespräches. Über die Darstellung und Unterstellung bin ich persönlich sehr enttäuscht und muss mich schon fragen, wer hier gerade wessen Vertrauensbasis erschüttert!

Angriffe sachlich unbegründet

Völlig unverständlich und geradezu unverschämt werte ich diese unnötige Schärfe, in der unser Bürgermeisterkandidat Christoph Weiland von den anderen Fraktionen, ohne jegliche sachliche Grundlage, angegriffen wird. Bemerkenswert ist übrigens, dass bis heute kein Vertreter der anderen Fraktionen persönlichen Kontakt in dieser Thematik zu Christoph Weiland aufgenommen hat. Ein fairer Umgang sieht aus meiner Sicht anders aus.

Ich darf daran erinnern, dass die SPD vor ein paar Wochen ebenfalls ihren Antragsentwurf öffentlich gemacht hat, obwohl dieser wenig konkret war und – wie Herr Bodenheimer von den Grünen so trefflich angemerkt hat – fast ausschließlich „Allgemeinplätze“ enthielt. Die SPD darf also über ihre Vorschläge berichten, der CDU wird dies aber nicht gestattet, oder wie es der Volksmund sagt: „Wenn zwei das Gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe“. Die Öffentlichkeit hat aber das Recht, sich zu allen Vorschlägen eine eigene Meinung bilden zu können.

Ausreichend Zeit für Nachfragen

Es scheint für die anderen Fraktionen wohl eher eine willkommene Gelegenheit zu sein, sich mit ihrer gespielten Empörung aus der vereinbarten gemeinsamen Linie zu verabschieden. Zeit für Nachfragen oder konstruktive Kritik wäre schon ausreichend vorhanden gewesen, denn schließlich haben wir unseren Vorschlag mit den 10 konkreten Punkten bereits vor zwei Wochen allen anderen Fraktionen zur Verfügung gestellt, worauf es jedoch nicht eine einzige Reaktion gab.

Die CDU wird in der aktuellen Situation die politische Diskussion weiterhin konstruktiv und persönlich wertschätzend gestalten – auch öffentlich.

 

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