Spatenstich zur Kreishaus-Erweiterung. Von links: Guido Thal (Fachbereichsleiter Zentrale Steuerung), Manfred Fischer (Regiebetriebsleiter Gebäudemanagement), Hubertus Schulte-Filthaut (Vorsitzender des Bau- und Straßenausschusses), Landrat Marco Voge, Kai Budde (Fachdienstleiter der Ausländerbehörde), Linus Wortmann (KKW-Architekten) und Mark Kriesten (Tiefbauunternehmen Kriesten).Foto: Alexander Bange / Märkischer Kreis

Lüdenscheid. (pmk) Landrat Marco Voge hat unter anderem mit der Führungsspitze der Kreisverwaltung am Donnerstag den offiziellen Spatenstich zum Erweiterungsbau am Kreishaus in Lüdenscheid gesetzt. Auf einer Bruttogrundfläche von rund 5.600 m² entsteht ein viergeschossiges Gebäude für fast 100 Arbeitsplätze. Mit der Fertigstellung wird in 2023 gerechnet.

Die Bagger sind längst angerollt, der Asphalt der alten Kreishaus-Parkfläche ist brauner Erde gewichen. Die Erweiterung des Kreishauses in Lüdenscheid nimmt Fahrt auf. Nachdem bereits im vergangenen Jahr die Rodungsarbeiten im Bereich des Parkplatzes „An den Tannen“ und den angrenzenden Böschungsflächen abgeschlossen wurden, haben jetzt die Erdarbeiten begonnen. In Kürze sollen die Rohbauarbeiten folgen, die Mitte 2022 fertiggestellt sein sollen. Dann beginnt der Innenausbau. Der Märkische Kreis investiert insgesamt 16,5 Mio. Euro für den Erweiterungsbau und die Parkpalette. „Wir rechnen aktuell mit einer Fertigstellung in 2023“, berichtet Manfred Fischer, Leiter des Gebäudemanagements.

„Das ist ein zukunftsweisendes und wichtiges Projekt für die Kreisverwaltung und besonders natürlich für die Bürgerinnen und Bürger. Bürgerservice braucht auch bei uns im Märkischen Kreis professionelle Anlaufstellen, die hier geschaffen werden. Der Erweiterungsbau stellt baulich zusätzliche Weichen für eine moderne Kreisverwaltung. Ich bedanke mich bei allen Projektbeteiligten für die intensive und gute Planungsarbeit. Für die Bauphase wünsche ich eine glückliche Hand, milde Winter und viel Erfolg“, sagte Landrat Marco Voge beim offiziellen Spatenstich. „Dieses Projekt hätte sicherlich einen größeren Rahmen verdient. Was nicht ist, kann aber noch werden. Bei der Grundsteinlegung wird die Pandemie-Situation hoffentlich noch besser sein als jetzt.“

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Der Landrat des Märkischen Kreises begrüßte neben Vorsitzenden und Vertretern der Kreistagsfraktionen unter anderem den Vorsitzenden des Bau- und Straßenausschusses, Hubertus Schulte-Filthaut, die Stellvertretende Vorsitzende Petra Gossen, Linus Wortmann und Vanessa Althoff vom Unternehmen KKW-Architekten aus Lüdenscheid, Mark Kriesten vom gleichnamigen Tiefbauunternehmen, Manfred Fischer, Leiter des Gebäudemanagements des Kreises, sowie die an den Planungen beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung.

Der Erweiterungsbau am Kreishaus in Lüdenscheid erfolgt auf einer Bruttogrundfläche von rund 5.600 Quadratmetern. Das Gebäude wird viergeschossig gebaut und auf zwei Ebenen an das Bestandsgebäude angebunden. Im Untergeschoss entsteht eine offene Tiefgarage mit 32 Stellplätzen. Im Erdgeschoss sowie im ersten Obergeschoss wird zukünftig die Ausländerbehörde angesiedelt sein. Im zweiten Obergeschoss wird es nach der Fertigstellung zeitgemäße Tagungsmöglichkeiten, einen neuen Sitzungssaal sowie weitere Büroflächen geben. 95 Arbeitsplätze sollen im Erweiterungsbau angesiedelt werden, alle Geschosse barrierefrei erreichbar sein. Bereits fertiggestellt ist das neue Parkdeck entlang der Heedfelder Straße mit insgesamt 80 neuen Stellplätzen.

Klimaschutz und Energieeffizienz

Besonderer Wert wird beim Erweiterungsbau auf technische Maßnahmen zum Klimaschutz und zur Energieeffizienz gelegt. Daher erhält das Gebäude unter anderem eine Photovoltaikanlage, eine Gas-Absorbtionswärmepumpe mit Geothermie als regenerativer Energiequelle, eine Passivkühlung über Erdsonden, eine Rückhaltungsanlage für Regenwasser, moderne LED-Technik sowie Lüftungstechnik mit Wärmerückgewinnung. Landrat Marco Voge: „Wir sind damit klimatechnisch sehr gut aufgestellt.“

Höchstmaß an Sicherheit

Der Erweiterungsbau am Kreishaus Lüdenscheid ist unter anderem durch weitere Aufgabenbereiche, die vom Land NRW zugewiesen werden und mehr Personal beanspruchen, sowie geänderte gesetzliche Grundlagen erforderlich. Zudem soll den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung durch bauliche Maßnahmen ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleistet werden. So wurde etwa konzeptionell besonderer Wert auf die künftige Lenkung der Besucherströme gelegt.

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