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Ein Klassenraum im Bergstadtgymnasium mit den geforderten Abständen zwischen den Tischen. Foto: Sven Prillwitz

Lüdenscheid. (PSL) Auch wenn sich die Ausbreitung des Coronavirus in den vergangenen Wochen verlangsamt hat, sind weiterhin strenge Maßnahmen erforderlich, um die Bevölkerung vor einer Ansteckung zu schützen. In einer aktualisierten Coronabetreuungsverordnung des Landes NRW sind die aktuellen Regelungen für Schulen und Kitas festgeschrieben. Hier ein aktueller Stand für die Stadt Lüdenscheid:

Schulen

  • Lehr- und Verwaltungspersonal sowie der Schulträger haben seit dem 20. April Zutritt zu Schulen, um die Aufnahme des Lehrbetriebs vorzubereiten.
  • Abschlussklassen von weiterführenden Schulen, Berufskollegs und Förderschulen sowie Abiturienten sollen ab dem 23. April zur Prüfungsvorbereitung ihre Schulen besuchen. Nur für Abiturienten ist die Prüfungsvorbereitung freiwillig.
  • Die Klassen/Kurse werden nicht in ihrer ursprünglichen Größe unterrichtet. Derzeit entwickeln die Schulen Raumkonzepte, bei denen der geforderte Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann.
  • Zum Teil findet der Unterricht in den Schulen gestaffelt statt. Die Schülerinnen und Schüler werden direkt von ihren Schulen informiert, zu welchen Zeiten und an welchen Tagen Unterricht für sie stattfindet.
  • Aktuell begeht die Stadt Lüdenscheid als Schulträger mit dem Fachdienst Schule und Sport sowie der Zentralen Gebäudewirtschaft alle Schulgebäude, um das geforderte Hygienekonzept in Abstimmung mit den Schulen zu entwickeln.
  • Ab 4. Mai sollen die Grundschulen zunächst für 4. Klassen geöffnet werden, die weiterführenden Schulen für 9. Klassen. Die weiteren Jahrgänge sollen schrittweise folgen.
  • Die weitere Öffnung hängt jedoch davon ab, wie sich die Infektionszahlen entwickeln und wie daraufhin Bund und Länder über die weiteren Maßnahmen entscheiden.

Kitas



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  • In Kitas soll die Notfallbetreuung ab dem 23. April für die Kinder von Eltern zusätzlicher Berufsgruppen ausgeweitet werden. Neu aufgenommen wurden unter anderem: Mitarbeiter von Wach- und Sicherheitsdiensten, Hausmeister (in systemrelevanten Gebäuden), Gebäudereiniger (in systemrelevanten Gebäuden), Beschäftigte der Textilindustrie (in versorgungsrelevanten Bereichen), (weitere) Bankangestellte und Steuerberater, Notare und Rechtsanwälte, Mitarbeiter von versorgungsrelevanten Dünge- und chemischen Rohstoffherstellern.
  • Die komplette Liste, wer einen Betreuungsanspruch hat, ist unter diesem Link auf der Seite des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen abzurufen.
  • Die Kitas bitten darum, dass Eltern, die einen Betreuungsbedarf haben, sich vorab in ihrer Kita melden, damit das entsprechende Personal eingeplant werden kann.
  • Eine Erweiterung um eine Öffnung der Notbetreuung für Alleinerziehende soll ab dem 27. April erfolgen. Über die entsprechenden Details wird die Stadtverwaltung zeitnah informieren.

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