Gordan Dudas (hier im Gespräch mit SIHK-Hauptgeschäftsführer Dr. Ralf Geruschkat) verspricht: "Wir werden alles tun, um unser Zuhause zu schützen."Foto: Wolfgang Teipel

Lüdenscheid/Südwestfalen. Der NRW-Landtag hat am Mittwoch (16. Februar) den SPD-Antrag zur A45 abgelehnt. In diesem Antrag hatte die Landtagsfraktion der Sozialdemokraten in NRW  konkrete Hilfen für Lüdenscheid und die vielen ebenfalls massiv von der Sperrung der Talbrücke Rahmede betroffenen Städte und Gemeinden in der Region gefordert.

„Mit unserer Initiative wollen wir erreichen, dass das Land den Menschen bei uns in der Region hilft, und zwar schnellstmöglich. Daher haben wir um direkte Abstimmung gebeten, um eben nichts auf die lange Bank zu schieben. Ich bin enttäuscht, dass die konservative Parlamentsmehrheit diese Chance jetzt vertut“, heißt es in einer Mitteilung von Gordan Dudas. Die Inttiative zu diesem Antrag war von dem Lüdenscheider Landtagsabgeordneten ausgegangen.

„Aber das wird uns als Region nicht aufhalten, alles erdenklich mögliche zu tun und weiter, um unser Zuhause zu schützen und die Situation für die Menschen zu verbessern“, schreibt der SPD-Politiker weiter. „Daher fordern wir konkret, dass der überregionale Verkehr aus unserer Region ferngehalten wird. Wir fordern Unterstützung bei Lärmschutzmaßnahmen, brauchen neben dem Bürgerbeauftragten auch ein Koordinierungsbüro als Anlaufstelle für alle Fragestellungen, bei denen das Land Verantwortung trägt. Wir brauchen einen Sonderfonds, damit unsere kaputtgefahrenen Straßen schnellstmöglich repariert werden. Wir erwarten Hilfen für unsere Wirtschaft und unsere Kommunen, die ebenfalls massiv leiden und eine Perspektive brauchen. Denn eines ist klar für unsere Region: Wir stehen zusammen, wir handeln zusammen. Wir schützen unser Zuhause!“

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