Das Tauziehen um die Sperrung der L707 an der Nordhelle (hier ein Bild von der großen Motorrad-Demo) im April) geht weiter. Foto: Wolfgang Teipel

Märkischer Kreis. (pmk). Der Streit um die Streckensperrung der Landesstraße 707 für Motorradfahrer an der Nordhelle geht weiter.

Der Märkische Kreis legt Beschwerde gegen den Beschluss des Verwaltungsgerichts Arnsberg vom 29. Mai ein. In einem Eilverfahren hatte das Verwaltungsgericht die vom Märkischen Kreis angeordnete Sperrung der L 707 zwischen der Zufahrt zum Robert-Kolb-Turm und der Einmündung L 696 bei Herscheid-Reblin wieder aufgehoben. Wenige Tage verunglückte ein junger Motorradfahrer auf der wieder freigegebenen Strecke und zog sich lebensgefährliche Verletzungen zu.

Kreis: Sperrung verhältnismäßig

Erneut begründete der Märkische Kreis die aus seiner Sicht verhältnismäßige Sperrung. Immer wieder käme es auf der kurvenreichen Strecke zu Unfällen. Maßnahmen wie Rüttelstreifen, Haltverbotsschilder und Mittelschwellen in der Applauskurve hätten bisher nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Weitere Gründe sind die zunehmende Lärmbelästigung für Anwohner sowie die Lage der Strecke im Naturpark Sauerland-Rothaargebirge.

Das Verwaltungsgericht Arnsberg hat den Empfang der Beschwerde bestätigt. Das Verwaltungsgericht leitet die Beschwerde an das Oberverwaltungsgericht weiter, sofern sie ihr nicht abhilft.

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