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Foto: Gerd Altmann/pixabay.com

Hagen. Das Behandlungszentrum der Kassenärztliche Vereinigung Westfalen-Lippe für Corona-Patienten in der Selbecker Straße in Hagen-Eilpe hat am Freitag, 12. Juni, geschlossen. Die Fallzahlen und somit die zu behandelnden COVID-19-Patienten sind rückläufig, aktuell gibt es nur noch vier Infizierte in Hagen. Trotzdem mahnt das Gesundheitsamt der Stadt Hagen zur Vorsicht.

Erkältungszeit flacht ab

“Den Rückgang der Fallzahlen erklären wir zum einen mit der guten Umsetzung der Hygienemaßnahmen, zum anderen mit den aktuellen Klimabedingungen”, sagt Dr. Anjali Scholten, Leiterin des Gesundheitsamtes der Stadt Hagen “Die Sommermonate sind nicht die Zeit für Erkältungsviren. Die Menschen haben seltener Symptome wie Husten und Schnupfen. Somit können sich die Viren mittels Tröpfcheninfektion weniger verbreiten.”

Auch die Feuerwehr der Stadt Hagen registriert niedrigere Einsatzfahrten im Rettungsdienst im Zusammenhang mit COVID-19. “Im April haben in vier Wochen 17 Rettungsdienstfahrten mit Coronaerkrankungen stattgefunden. Im gesamten Monat Mai bis heute waren es in rund sechs Wochen nur noch 14 Einsätze”, erklärt Maik Hoheisel, Pressesprecher der Feuerwehr.



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Corona-Regeln weiterhin wichtig

Das Gesundheitsamt weist ausdrücklich darauf hin, dass Bürgerinnen und Bürger sich unbedingt weiterhin an Hygiene- und Abstandsregeln halten sowie einen Mundschutz tragen sollten. Menschen, die sich krank fühlen, sollten frühzeitig telefonischen Kontakt zu ihrem Hausarzt aufnehmen und sich gegebenenfalls dort auf COVID-19 testen lassen. Das Gesundheitsamt der Stadt Hagen ist nach wie vor für die Nachverfolgung von Infektionsketten zuständig und führt nahezu täglich Tests auf COVID-19 im Rahmen des Infektionsschutzes durch.

Bei Kindern auf Nummer sicher

Beispielsweise werden alle Kinder, die zur Schule oder in eine Betreuungseinrichtung gehen und Kontakt zu einem positiven Fall hatten, nach der Quarantänezeit vorsorglich auf das Virus getestet. “Kinder sind oft asymptomatisch, können das Virus aber selbstverständlich auf andere übertragen. Deshalb gehen wir bei Schulen und Kindertageseinrichtungen – aber auch bei Pflegeheimen – bezüglich des Infektionsschutzes auf Nummer sicher”, sagt Dr. Anjali Scholten. “Mit Beginn der Erkältungszeit im Herbst rechnen wir wieder mit einem Anstieg von Coronafällen. Die Bürgerinnen und Bürger sollten deshalb weiterhin Vorsicht walten lassen.”

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