Eine Szene aus dem Trailer zu "No way.Out". Foto Cemil Dinc

Lüdenscheid. Thomas Wewers, Timo Krok, Fynn Grotehans und Lea Schnalke arbeiten in der Integrativen Kulturwerkstatt (KIT) Alte Schule in Lüdenscheid und brennen darauf endlich wieder Theater spielen zu können.

Doch wann soll geprobt werden? Und viel wichtiger: Wann ist eine Aufführung vor Publikum wieder möglich?

Deshalb hat Thomas Wewers zusammen mit seiner Tochter Emma einen Film geschrieben. No way. Out: “Ein Raum, vier Menschen. Kein Entkommen. Für jeden ein Getränk. In einem davon: tödliches Gift”.

Ohne vorherige Proben kommen die Darsteller*innen in die SMP-Studios Lüdenscheid und innerhalb von drei Tagen wird der Film abgedreht.  Die Crew der SMP-Studios wird hinter der Kamera von Menschen mit Behinderung tatkräftig unterstützt.Innerhalb von drei Tagen soll der Film im Kasten sein.

Denn das Konzept integrativer Theaterarbeit, kurz KiT, engagiert sich im Bereich Theater für Menschen mit Behinderungen und führt unter anderem integrative und inklusive Theaterprojekte mit Trägern der Behindertenhilfe durch.

Alle Beteiligten haben große Lust auf dieses Experiment und endlich wieder die Möglichkeit für gemeinsame kreative Prozesse zu bekommen.

Ohne zu proben, ab vor die Kamera – so wie die Rollen im Stück unbekannterweise in einer ausweglosen, skurrilen Situation zusammentreffen, so betreten die Darsteller*innen auch unbekanntes Terrain. Menschen mit Behinderungen hinter der Kamera, für jeden Spielenden eine Kamera und eine Kamerafrau. Eine für die Totale. Für alle, die neugierig sind, was dabei wohl raus kommt, Lust auf verrückte Stories mit Tiefe und Hintergrund haben, entsteht der Film „No way. Out“.

Ein solches Projekt braucht jedoch finanzielle Unterstützung. Deshalb hat KiT eine Crowd-Funding-Kampagne gestartet, um diesen Film verwirklichen zu können.

Auf der Crowdfunding-Plattform startnext.com läutet das Projekt „no way. Out“ jetzt die Finanzierungsphase ein. Hier gibt es auch schon den Trailer zu sehen – inklusive Soundtrack des Musikateliers Franke.

Wer Inklusion fördern, Corona gebeutelte Projekte und Künstler*innen unterstützen und Träume verwirklichen möchte, kann mit einer kleinen bis großen Spende dabei helfen.

Je nach Spendierfreude gibt es im Gegenzug verschiedene „Dankeschöns“.

Sollte es die Corona-Situation zulassen, ist nach erfolgreicher Fertigstellung des Films eine kleine Premiere geplant. Später wird der Film dann auf der Website der Integrativen Kulturwerkstatt verfügbar sein.

Wenn das Projekt erfolgreich finanziert wird, kann KIT alle anfallenden Kosten abdecken. Thomas Wewers versicht: “Wir haben echt knapp kalkuliert, aber das eine oder andere muss doch bezahlt werden, wie z.B. die Studiogebühren.
Mit dem zweiten Fundingziel könnten wir eine kleine Aufwandsentschädigung für die Darsteller*innen bezahlen, wie z.B. Fahrtkosten”.

Weiter Infos und Spendenmöglichkeiten gibt es hier: www.startnext.com/noway-out

 

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