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:Manuela Turk, stellvertretende Schulleiterin und Nezahat Baradari, SPD-MdB.

Lüdenscheid. Die SPD-Bundestagsabgeordnete Nezahat Baradari hat die Bundesförderung für die Gebäudesanierung des Berufskollegs in Lüdenscheid zum Anlass genommen, um sich über die aktuelle Situation vor Ort zu erkundigen. Das Berufskolleg für Technik des südlichen Märkischen Kreises erhält Fördermittel des Bundes in Höhe von 260.000 Euro, um dringend benötigte Gebäudesanierungen durchzuführen.

Großes Lob hat die heimische Abgeordnete für die Schule und ihr Krisenmanagement übrig. „Die große Flexibilität und Kreativität im Umgang mit der Krise sind bemerkenswert. Für die geleistete Arbeit in der Schule bin ich sehr dankbar, denn auch Berufsschule und Ausbildung sind systemrelevant“, so Nezahat Baradari.

Rund 2500 Schülerinnen und Schüler besuchen derzeit das Berufskolleg für Technik in Lüdenscheid. Sie werden von ca. 110 Lehrerinnen und Lehrern unterrichtet. „Es ist eine große Herausforderung, bei so vielen Menschen unter einem Dach den Infektionsschutz zu gewährleisten“, so die stellvertretende Schulleiterin Manuela Turk. Aus diesem Grund findet der Unterricht inzwischen nach einem Rotationsprinzip statt, bei der die Klassen sich mit der Präsenz abwechseln. Teilweise findet auch digitaler Unterricht statt. „Gerade dort leisten Lehrerinnen und Lehrer, aber auch Schülerinnen und Schüler ihren Beitrag, da viele, die so dringend benötigten Medienkompetenzen bereits mitbringen“, so die stellvertretende Schulleiterin.

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Auch weiterhin sieht Manuela Turk große Herausforderungen auf die Schule zukommen: „Wir wurden mit der Coronakrise ganz schön ins kalte Wasser geworfen. Der digitale Unterricht muss zur Routine werden. Doch dafür benötigen wir bessere und sichere Technologien, ebenso wie Weiterbildungen für das Lehrpersonal.“

Nezahat Baradari ist froh darüber, dass der Bund, die Schulen in diesen schweren Zeiten zusätzlich unter anderem durch das „Sofortausstattungsprogramm“ im Rahmen des Digitalpakts unterstützen kann. „Auch das Land muss beim Thema Schule den Betroffenen, unter die Arme greifen“, so die Bundestagsabgeordnete abschließend.

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