In Wehringhausen wurden neun Menschen durch den Austritt von Kohlenmonoxid verletzt. Foto: Feuerwehr Hagen

Hagen. Am Freitagnachmittag wurde der Rettungsdienst der Stadt Hagen zu einer bewusstlosen Frau nach Wehringhausen alarmiert. Beim Betreten der Wohnung lösten die mitgeführten Kohlenmonoxidwarngeräte Alarm aus. Der Rettungsdienst verließ umgehend die Wohnung und die Feuerwehr hinzugezogen.

Wie die Feuerwehr mitteilt, wurden durch das ausströmende Kohlenmonoxid insgesamt neun Personen verletzt. Darunter eine Person so schwer, dass sie mit einem Rettungshubschrauber schnellst möglich in eine Druckkammer geflogen wurde. Sechs weitere Personen, darunter drei Kinder, wurden mit mehreren Rettungswagen ebenfalls zur Behandlung in eine Druckkammer gefahren. Zwei Personen konnten im Allgemeinen Krankenhaus Hagen zur Beobachtung verbleiben.

Der Einsatz fordere eine Vielzahl an Rettungsdienstkräften. Dazu wurde der Hagener Rettungsdienst durch die umliegenden Kommunen unterstützt.

Anzeige

Kohlenmonoxid ist ein Farb-, Geschmack- und Geruchsneutrales Gas. Durch das Gas wird der Sauerstofftransport im Blut gestört.

Es entsteht unter anderem bei einer unvollständigen Verbrennungen. Dies kann z.B. der Fall bei einem Defekt in der Gastherme oder am Kamin auftreten.

Die Feuerwehr rät: Wenn sie auf Nummer sicher gehen wollen, lassen Sie Ihre Heizungsanlage regelmäßig von einem Fachmann warten und investieren Sie ein paar Euro in einen CO Warnmelder. Die örtlichen Fachbetriebe beraten Sie dazu jederzeit.

 

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here