Guite Unterhaltung bot die Philharmonie Südwestfalen n der Stadthalle. Foto: Rüdiger Kahlke

Meinerzhagen. Das Ende steht schon am Anfang fest. 2. Zugabe: Radetzky-Marsch. Damit entließ die Philharmonie Südwestfalen die Besucher des Neujahrskonzertes ins Wochenende. Zuvor hatten die Musiker unter Leitung von Charles Oliverie-Munroe einen zweistündigen Streifzug durch die Literatur der klassischen U-Musik geboten.

„Hier ist Harmonie“

1WDR-Studioleiterin Beate Schmies moderierte das Neujahrskonzert. Foto: Rüdiger Kahlke
1WDR-Studioleiterin Beate Schmies moderierte das Neujahrskonzert.
Foto: Rüdiger Kahlke

Auch wenn das Jahr nicht so harmonisch begonnen habe, spielte WDR-Studioleiterin Beate Schmies, auf die Kölner Silvesternacht an, stellte sie in ihrer Moderation mit Blick auf das Orchester fest: „Hier ist Harmonie.“ Klar, dass die Strauss-Familie bei einem Neujahrskonzert auf dem Programmzettel steht. Dirigent Charles Olivieri-Munroe hatte aber auch weniger bekannte Stücke ausgesucht, etwa „Perpetuum mobile“ von Johann Strauss II oder den „Dynamiden Walzer“ von Josef Strauss, der, die Moderatorin hatte es recherchiert, „300 Straßenfeger“ komponiert hat.

Bekanntschaft mit weniger Bekannten

Bekanntschaft machte das Publikum in der gut besetzten Stadthalle

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15. Jan. 2015: KuK-Neujahrskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen in der Stadthalle. Foto: Rüdiger Kahlke
KuK-Neujahrskonzert mit der Philharmonie Südwestfalen in der Stadthalle.
Foto: Rüdiger Kahlke

am Freitagabend, , 15. Januar, auch mit unbekannteren Komponisten wie Ferdinand Herold (Ouvertüre zu Zampa), Franz Schmidt (Intermezzo aus „Notre Dame“) oder dem Amerikaner Edward MacDowell (To a wild Rose), der als erste Amerikaner Klassik komponiert hat.

Zielmarke: 400 Mitglieder

Für das Orchester war es das 11. Neujahrskonzert. Das mag auch ein Grund dafür gewesen sein, dass manche der Instrumentalisten einen zuweilen gelangweilten Eindruck machten. Das Programm und die Moderation mit durchaus kleinen Spitzen, was das Flair der Stadthalle angeht, kamen bei den Besuchern dennoch gut an. Das zeigten Applaus und Reaktionen nach dem Konzert.

Der Verein KuK als Veranstalter sieht das erste Konzert im 20. Jahr seines Bestehens auch als Anlass, um weitere Mitglieder zu werben. Denn sie und die Sponsoren machen erst diese Vielzahl und Vielfalt der Kulturveranstaltungen in Meinerzhagen und Kierspe möglich. Zielmarke, so Vorstandsmitglied Karl-Heinz Kraus in seiner Begrüßung, sei es, in diesem Jahr auf 400 Mitglieder zu kommen.

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