Christiane Wilk erläutert die neuen sozialen Förderrichtlinien der Stadt Plettenberg. Foto: Bernhard Schlütter

Plettenberg. Vereine und Institutionen, die im Bereich Altenhilfe tätig oder sozial engagiert sind, können noch bis zum 30. April Fördermittel bei der Stadt beantragen. Wie Sozialamtsleiterin Christiane Wilk mitteilt, wurde die Antragsfrist verlängert.

Anträge zu den neuen sozialen Förderrichtlinien sollten nach den neuen Richtlinien ursprünglich bis Ende Februar gestellt werden. “Da bis jetzt aber nur wenige Anträge eingegangen sind und die Informationen von der Stadt Plettenberg sehr spät gekommen sind, wird die Antragsfirst auf Ende April 2020 verlängert”, schreibt Christiane Wilk. Alle Vereine und Institutionen, die im Bereich Altenhilfe oder sonstiges soziales Engagement Fördermittel nach den neuen Richtlinien von der Stadt Plettenberg erhalten möchten, werden gebeten, einen entsprechenden Antrag bis zum 30.04.2020 bei Christiane Wilk einzureichen.

10.000 Euro pro Jahr

Der Rat der Stadt Plettenberg hatte in seiner letzten Sitzung im Jahr 2019 neue soziale Förderrichtlinien beschlossen, die seit 1. Januar 2020 gültig sind. Dazu erklärte die Fachgebietsleiterin Soziales Christiane Wilk in einer Pressemitteilung:

Für die Förderung der Altenhilfe stellt die Stadt Plettenberg jährlich 10.000 € zur Verfügung. Bezuschusst werden auf Antrag Maßnahmen und Aktionen im Bereich Altenhilfe, die offen für alle Älteren sind, die die Möglichkeit zur Begegnung, zur Begegnung, zur Information und zum Austausch bieten und der Einsamkeit und Isolation älterer Menschen entgegenwirken. Angebote, die durch Kostenbeiträge der Teilnehmenden getragen werden, werden nicht gefördert. Kosten für Begegnungsstätten können ebenfalls nicht über diese Förderrichtlinien bezuschusst werden.

Für die Förderung sonstigen sozialen Engagements, z.B. in der Flüchtlingsarbeit, für die Förderung von Inklusion oder Integration stellt die Stadt Plettenberg jährlich 5.000 € zur Verfügung. Ausgenommen sind Maßnahmen, die über andere Fördermittel bezuschusst werden.

Für beide Förderungen gilt: Antragsberechtigt sind Wohlfahrtsverbände, Kirchengemeinden, gemeinnützige Personen und Vereine, deren Arbeit in Plettenberg stattfindet. Gewerbliche Unternehmen können nicht unterstützt werden.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach Qualität und Quantität des Angebots. Eine mehrfache Förderung von Angeboten ist ausgeschlossen. Vorrangig bezuschusst werden Einrichtungen, die in Netzwerken wie z.B. dem Gesundheits- und Pflegenetzwerk Plettenberg-Herscheid mitarbeiten. Nur durch Zusammenarbeit und Kooperation kann die vorhandene Infrastruktur gehalten und ggf. ausgebaut werden. Daher hofft die Stadt auf Synergieeffekte und einen zielgerechten Einsatz der knappen Ressourcen.

Der komplette Text der Förderrichtlinien und die Antragsformulare stehen auf der Homepage der Stadt Plettenberg. Einfach im Suchbegriff „Satzungen“ eingeben, die sozialen Förderrichtlinien finden sich unter 4.7.

Für weitere Informationen können sich Interessierte an Christiane Wilk, Tel. 02391/923187, wenden.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here