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Plettenberg. Die Plettenberger Bürger müssen sich ab 2. Januar 2019 auf neue Öffnungszeiten im Rathaus einstellen.

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Matthias Steinhoff stellte die neuen Rathausöffnungszeiten vor. Foto: Bernhard Schlütter

Fachgebietsleiter Matthias Steinhoff stellte die neuen Zeiten im Haupt- und Finanzausschuss vor. Damit werde die Vereinheitlichung der Öffnungszeiten unter Abdeckung der Markttage und Berücksichtigung der Personalausstattung erreicht, erklärte er. Die gesamte Öffnungszeit des Rathauses werde von bisher 29 auf 23 Stunden pro Woche verringert. Gleichzeitig werde ab 1. Januar 2019 das Online-Behördenportal zur Verfügung stehen, über das Dienstleistungen wie Meldebescheinigungen und Personenstandsurkunden abgewickelt sowie Terminvereinbarungen getroffen werden können.

Neue Öffnungszeiten ab Januar 2019

Montag 08.30 bis 12.00 Uhr 14.00 bis 16.00 Uhr
Dienstag 08.30 bis 13.00 Uhr 14.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch Geschlossen Geschlossen
Donnerstag 08.30 bis 12.00 Uhr 14.00 bis 17.00 Uhr
Freitag 07.30 bis 12.00 Uhr 23 Stunden

Etwas abweichende Öffnungszeiten hat das Fachgebiet 50 (Sozialamt):

Montag 08.30 bis 12.00 Uhr Geschlossen
Dienstag 08.30 bis 13.00 Uhr 14.00 bis 16.00 Uhr
Mittwoch Geschlossen Geschlossen
Donnerstag 08.30 bis 12.00 Uhr 14.00 bis 16.00 Uhr
Freitag 08.30 bis 12.00 Uhr 19 Stunden

Die Rentenstelle ist lediglich dienstags von 8.30 bis 13 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr für Kurzauskünfte geöffnet. Für alle weiteren Beratungen, die in der Regel zeitaufwändig sind, werden Termine vereinbart.

„Geschlossen“ heißt übrigens nicht, dass zu diesen Zeiten niemand arbeitet. Schließzeiten werden für die Mitarbeiter/innen vielmehr so definiert:

  • Besucherinnen und Besucher nur nach Terminvereinbarung
  • Die Bürotüren können bei Bedarf abgeschlossen werden
  • Es besteht grundsätzliche telefonische Erreichbarkeit, Vertretung ist sicherzustellen, Umstellung auf die Zentrale nur in Ausnahmefällen

Als Vorteile der neuen Öffungszeitenregelung zählt Matthias Steinhoff auf:

  • Einheitliche Basis für eine bedarfsgerechte Terminvereinbarung (auch Online-Lösung)
  • Gezielte Lenkung der Besucherströme
  • Gewaltprävention durch weniger Alleinarbeit

Da es sich bei der Regelung um eine Dienstvereinbarung mit dem Rathauspersonal handelt, unterliegt sie nicht der politischen Beschlussfassung. Im Haupt- und Finanzausschuss bedauerten Adrian Viteritti (CDU) und Carsten Hellwig (FDP) die Verringerung der Servicezeiten. Wolfgang Schrader (SPD) sah darin kein Problem. Man solle das jetzt ein Jahr lang ausprobieren und dann gegebenenfalls nachjustieren.

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