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Foto: andereswohnenp25 GmbH

Halver. Eine Lücke der Wohnbebauung auf dem ehemaligen Bahngelände in Halver ist geschlossen. Der Bauträger andereswohnenp25 GmbH hat den Rohbau für sieben Wohneinheiten am Tannenweg 11 fertiggestellt. Inzwischen sind auch die Fenster eingesetzt, sodass der kommende Herbst/Winter den Ausbau im Inneren nicht verzögern kann.

Normalerweise ist der Abschluss dieses Bauabschnitts durchaus ein Anlass zum Feiern und Kennenlernen von Handwerkern und Eigentümern. Zu Corona-Zeiten ist aber alles anders: das geplante Fensterfest entfällt.

„Gerne hätten wir wie im ersten Objekt am Tannenweg Bürgermeister, zuständige Behördenvertreter sowie Handwerker und Käufer der Wohnungen eingeladen und zusammengebracht. Das Risiko ist bei den derzeit steigenden Infektionszahlen einfach zu groß“, bedauert Eberhard Franke, Geschäftsführer der andereswohnenp25 GmbH die Entscheidung.

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„Bisher sind wir beim Baufortschritt durch den Covid-19 Virus nicht so stark betroffen wie zunächst befürchtet. Und wir wollen das Risiko klein halten“ sagt der bauleitende Architekt Jochen Hedtstück und ergänzt: „Bei den Wohneinheiten haben wir großen Wert auf eine komfortable Nutzung und hochwertige  Ausstattung gelegt. Alle Wohnungen sind per Aufzug aus der Tiefgarage  erreichbar und zudem ohne Schwellen und Stufen sowie mit breiten Türen geplant.“

Bürgermeister Michael Brosch zeigt sich ebenfalls zufrieden: „Insgesamt ist die Bebauung des ehemaligen Bahngeländes mit einer Durchmischung aus Gewerbe und Wohnen ein gelungenes und vorzeigbares Projekt für die Stadt Halver. Es freut mich vor allem, dass die letzte sichtbare Baulücke termingerecht in diesem Jahr geschlossen wird.“

Jetzt stehen noch zwei weitere Projekte an. Das teilte Beigeordneter Markus Tempelmann mit. So plane die Genossenschaft Halver eG am Tannernweg ein Gebäude. Das Grundstück könne jetzt erschlossen werden, da der Tannenweg bis zur Hagedornstraße durchgebaut werden konnte. Dazu komme ein weiteres Vorhaben auf dem Areal. Ein Halveraner Investor beabsichtige die Errichtung eines Gebäudes mit insgesamt 14 Wohneinheiten. Wann die beiden Projekte gestartet werden könnten, sei zurzeit aber noch nicht festgelegt.

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1 KOMMENTAR

  1. Leider ist auch hier der gleiche Fehler wie in dem Artikel im Allgemeinen Anzeiger zu finden: es handelt sich nicht um den letzten, sondern den drittletzten Bau am Bahngelände. Gerne gebe ich unter ****** oder ****** Auskunft zum gesamten Entwicklungsprozess.

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