Das Schild am Amtsstein wurde erneuert. Foto: Heinz Böhm

Märkischer Kreis/Hagen. Ein beliebtes Ausflugziel ist die Gipfel-Promenade zwischen dem Gipfelkreuz Hagen und dem Amtstein der Grafschaft Mark. Entlang dieses bequemen Rundwegs informieren sieben Info-Tafeln über die Wirtschafts – und Verwaltungsgeschichte in der ehemaligen Grafschaft Mark. Sie erzählen von der mittelalterlichen Kohlen- und Eisenstraße Lüdenscheid-Hagen und von der Montan-Epoche hier im Sauerland.

Eine traumhafte Aussicht wird dem Wanderer cirka 100 Meter vom Gipfelkreuz entfernt an der zwei Meter breiten Panoramatafel zuteil. Schönes Wetter vorausgesetzt – bietet sich eine herrliche Fernsicht von mehr als 40 Kilometer bis in die Westfälische Bucht zu den Kraftwerken an der Lippe. Auf der Tafel sind die Landmarken und Orte gekennzeichnet und erklärt.

Heinz Böhm, Manfred Rose und Karl Becker schneiden den Amtsstein frei.

Vom Amstein, der die 600-jährige Grenze zwischen den Ämtern Altena und Wetter, heute Grenze zwischen Stadt Hagen und Märkischer Kreis markiert, kann man ostwärts bis Herlsen in Nachrodt-Wiblingwerde und in Richtung Süden bis Heedfeld, Hüllscheid in Schalklsmühle blicken. Eine Infotafel neben dem Amtstein erläutert das Wachstum der Grafschaft Mark in der Zeit vom 12. bis zum 15. Jahrhundert.

Zu verdanken ist diese heimatkundliche Information dem Vorsitzenden der Stiftung Haus Dahl Dr. Friedrich Killing, dem Heimatforscher Heinz Böhm, dem stellv. Bezirksbürgermeister Peter Neuhaus, dem Initiator der Projekte und Buchautor Karl Friedrich Bühren und zahlreichen ehrenamtlichen Helfern. Dank gilt auch den Besuchern, die aktiv mithelfen eine „Vermüllung“ am Wanderweg zu vermeiden. Dank auch der Dahler Pfadfindergruppe für ihre Aufräumaktion.

Nach einem Frühjahrsputz sind alle Info-Standorte inzwischen gesäubert und von Bewuchs freigestellt. Daher die Bitte an alle Besucher: „Helfen Sie mit, dass es so sauber bleibt und dass auch die landwirtschaftlichen Grünlandflächen und die Wälder entlang des Weges nicht zur Müllkippe werden!“

Heinz Böhm, Manfred Rose und Peter Neuhaus haben am Panoramaweg jede Menge Unrat aufgesammelt.

Auch Karl-Friedrich Bühren appelliert: „Hier oben zum Gipfelkreuz und in die Natur kommt keine Müllabfuhr. Nimm bitte Deinen Müll wieder mit ins Tal.“

Seit einigen Tagen steht eine neue Info-Tafel am Amtstein. Sie erklärt hier die Verwaltungsgeschichte des 600-jährigen Grenzpunktes. Amtsstein Geschichte

So viel Müll am Gipfelkreuz: Das muss nicht sein.

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