Drei neue Einsatzfahrzeuge erhielten die Löschgruppen der Freiwilligen Feuerwehr in Haspe, Berchum-Garenfeld sowie Altenhagen, Boelerheide und Eckesey. OB Erik O. Schulz (vorne, 3.v.li.) und Veit Lenke, Leiter der Feuerwehr in Hagen (1.v.re.) begrüßten die Förderung durch Land und Bund. Foto: Esther Schöttke/Stadt Hagen

Hagen. Im Beisein der Hagener Bundestags- und Landtagsabgeordneten Katrin Helling-Plahr, René Röspel, Hubertus Kramer und Wolfgang Jörg sowie von Oberbürgermeister Erik O. Schulz, Dezernent Thomas Huyeng und Veit Lenke, Leiter der Hagener Feuerwehr, hat die Feuerwehr Hagen am Montag (9. Juli) zur Verbesserung des Katastrophenschutzes drei neue Fahrzeuge erhalten. Die Finanzierung erfolgte durch Land und Bund.

Spezialanhänger für die Stromversorgung

Ein Gerätewagen mit Spezialanhänger für die Stromversorgung wurde aus Mitteln des Landes Nordrhein-Westfalen finanziert und wird künftig von der Löscheinheit Berchum-Garenfeld geführt. Der Gerätewagen dient in erster Linie dem Transport von Ausrüstungen und sonstigen Materialien für Einsätze der Feuerwehr sowie dem Transport und der Verlegung von Druckschläuchen zur Wasserversorgung.

Fahrzeug für ABC-Schadenslagen

Bei dem Feuerwehr-Anhänger handelt es sich um einem 9,9 Tonnen-Tandemanhänger mit 250 KVA Notstromaggregat. Der Generator kann als Insellösung oder zur Einspeisung in Gebäude oder öffentliche Netze genutzt werden. Ein spezielles Fahrzeug für den Einsatz im Dekontaminationsbereich bei ABC-Schadenslagen steht ab sofort den Löschgruppen Altenhagen, Boelerheide und Eckesey zur Verfügung. Das Fahrzeug für den Zivil- und Katastrophenschutz wurde durch das Land beschafft. Seine Beladung dient der Einrichtung eines Dekontaminationsplatzes, auf dem Einsatzkräfte und Betroffene, die mit gefährlichen Substanzen in Berührung gekommen sind, von diesen befreit werden können.

Vielseitiger Wagen für die Löschgruppe Haspe

Mittel des Bundes für den Katastrophenschutz ermöglichten außerdem die Anschaffung eines Löschgruppenfahrzeuges für die Löschgruppe Haspe. Das Fahrzeug mit der Bezeichnung “LF-Kats” verfügt über ein Allradfahrgestell, eine Gruppenkabine und einen feuerwehrtechnischen Aufbau. Zur Beladung gehören die Normausstattung zur Brandbekämpfung und zur einfachen technischen Hilfeleistung, ein 1.000 Liter-Löschwassertank und Gerätschaften zur Wasserförderung über lange Wegstrecken wie umfangreichem Schlauchmaterial und eine Tragkraftspritze

OB: Dank an die Feuerwehr

Feuerwehrchef Veit Lenke freute sich über die Aufstockung in Sachen Katastrophenschutz: “Wir sagen Dank an Land und Bund für die zusätzlichen Einsatzfahrzeuge, die dem Katastrophenschutz, aber auch der lokalen Gefahrenabwehr in Hagen und ganz NRW dienen.” Oberbürgermeister Erik O. Schulz nutzte die Gelegenheit, die Hagener Feuerwehr für ihre vorzügliche Arbeit und ihren Einsatz für die Stadt zu loben: “Bei der Freude über die Fahrzeuge will ich mich ganz herzlich für das ehrenamtliche Engagement bei allen Hagener Löschgruppen bedanken.”

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