Die Teams „Schleusingen“ und „Plettenberg“ treten gegeneinander beim Yalp Memo an. Bild: ©Stadt Plettenberg

Plettenberg. Direkt vor der feierlichen Eröffnung der verlängerten Plettenberger Woche im
Jubiläumsjahr hat Bürgermeister Ulrich Schulte zusammen mit der frisch angereisten Delegation aus der thüringischen Partnerstadt Schleusingen ein neues Spielgerät am Spielplatz Grünestraße eingeweiht.


„Das erinnert mich an die BeamStation des Raumschiffs Enterprise.“, beginnt Plettenbergs Bürgermeister Ulrich Schulte seine Rede.
Das neue Spielgerät ist tatsächlich etwas ganz Besonderes, denn es ist interaktiv und auch wenn es digital ist, muss sich bei der Nutzung viel bewegt werden. Verschiedene Spiele und Aufgaben gilt es zu lösen, was die Gehirnzellen genauso antreibt, wie die Körper. Dabei arbeitet das Gerät mit optischen und TonSignalen. Die Spiele eignen sich für Kinder, Jugendliche, aber auch Erwachsene.


Bei der Auswahl der Spiele wurden zum Start die vom Hersteller empfohlenen gewählt.
Das „Memo“ wertet allerdings laufend aus, welche Spiele am meisten genutzt werden und so kann alles stets an die Vorlieben der Nutzer angepasst werden. Die Lautstärke ist im Sinne der Anwohner reduziert und die Spielzeit von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr begrenzt. Im LEDBand läuft „Tach Plettenberg“. Dies alles lässt sich später aber auch wieder ändern.

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Das Spielgerät lieferte die finnische Firma Lappset, die den ursprünglichen, niederländischen Hersteller „Yalp“ aufgekauft hat der Support kommt aber immer noch aus unserem Nachbarland. Die Kosten für Gerät, Montage und fünf Jahre Support belaufen sich auf 53.353,65 Euro. Doch ein Antrag auf LEADERFörderung wurde gestellt und in Höhe von 60 Prozent für das Gerät inklusive Montage bewilligt.

Die vorbereitenden Arbeiten und das Anlegen der Pflasterflächen sind nicht Bestandteil der Förderung. Vorbereitende Arbeiten, wie das Verlegen der kleinen Bahn, erfolgten von Mai bis Juni. Danach kamen Betonabbruch und Bau des inneren Montagerings und der Schottertragschicht, mit Kosten von gut 16.555 Euro.

Die Mitarbeiter des Plettenberger Bauhofs stellten die Einfassungen und Pflasterflächen bei tropischen Temperaturen her allerdings kostensparend die verbauten Natursteine stammen vom städtischen Lager und mussten nicht erworben werden.


Ein riesiges Lob für diese tolle Arbeit hatte der Bürgermeister parat: „Der Baubetriebshof hat da meines Erachtens eine komplette Meisterleistung abgeliefert!“ Die Mitarbeiter hätten alles bei diesen heißen Temperaturen unter dem Sonnenschirm fertiggestellt. Das Lob galt auch Marilies SchulteHenkel vom Sachgebiet Planen und Bauen der Stadt Plettenberg, ohne deren Beharrlichkeit und Überzeugungskraft dieses Projekt wohl nicht so zügig hätte umgesetzt werden können.

v.l.n.r. Ulrich Schulte (Bürgermeister Plettenberg); Marlies Schulte-Henkel (Sachgebiet Planen und Bauen der Stadt Plettenberg; André Henneberg (Bürgermeister der Partnerstadt Schleusingen in Thüringen). Bild: ©Stadt Plettenberg

Um die „tote Ecke“ im hinteren Bereich für mehr Sicherheit zu optimieren, wird nach der heutigen Einweihung der hohe Bewuchs entfernt und die Bäume aufgeastet. Es ergibt sich dann eine ständig einsehbare Fläche, ohne Rückzugsmöglichkeiten. Die Flächen um die Spielanlage herum werden durch den Bauhof mit Stauden bepflanzt, vor die Mauer zum Nachbarn wird eine Buchenhecke gepflanzt.

Die Fertigstellung zum EröffnungsDonnerstag der Plettenberger Woche ist eine Punktlandung! Bürgermeister Ulrich Schulte und sein Schleusinger Amtskollege André Henneberg freuten sich sichtlich über diese neue Attraktion und haben diese auch gleich ausprobiert, im direkten Duell, aber auch als Anführer der zwei Teams „Schleusingen“ und „Plettenberg“. Politiker in Wallung. Wer gewann, behalten wir für uns.

Das Bürgermeister-Duell. Bild: ©Stadt Plettenberg

Da wundert es nicht, dass der Schleusinger Verwaltungschef sich für die thüringische Partnerstadt auch ein solches „Memo“ von Lappset wünschen würde. Marilies SchulteHenkel hatte nämlich auch den Schleusinger Verwaltungschef schon sehr früh mit ihrem „MemoFieber“ angesteckt.

 

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