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Darüber hinaus gewährleisten beide Ampelanlagen absolute Barrierefreiheit. Symbolfoto: pixabay.com

Lüdenscheid. (PSL) Der Landesbetrieb Straßen.NRW hat an der Heedfelder Straße zwei neue stationäre Lichtzeichenanlagen (LZA) in Betrieb genommen: eine an der an der Kreuzung „Hohe Steinert“, eine in Höhe des Discounters „Penny“.

Mitte Oktober wurde die alte Ampelanlage an der Kreuzung Heedfelder Straße/„Am Weiten Blick“/„Hohe Steinert“ abgeschaltet. Bereits zwei Monate zuvor hatte Straßen.NRW zudem die LZA an der Ecke Heedfelder Straße/Winkhauser Straße deaktiviert. Beide Anlagen wurden danach zurückgebaut. Der Verkehr wird seitdem jeweils durch eine mobile Ampelanlage geregelt.

Diese Übergangslösung endete am 20. Dezember. Rund 225.000 Euro hat der Landesbetrieb in die beiden neuen stationären Lichtsignalanlagen investiert. Diese sind mit modernen Signalgebern und separaten Steuergeräten ausgestattet. Statt der früher im Asphalt verbauten Kontaktschleifen erfassen nun Videokameras die Verkehrsströme im Bereich der Ampelanlage. Die gesammelten Daten werden an das jeweilige Steuergerät übermittelt, das die visuellen Informationen auswertet und zur Lenkung des Verkehrs nutzt.

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Der große Vorteil des neuen Verfahrens: Die Ampelanlagen seien weniger störungsanfällig und effizienter. Die von den Kameras aufgezeichneten Bilder würden nicht gespeichert oder ausgewertet, teilt Straßen.NRW mit. Das Videomaterial diene lediglich der Steuerung der Lichtzeichen, etwa bei der Verteilung der Grünzeiten.

Taktile Bodenelemente kommen noch

Darüber hinaus gewährleisten beide Ampelanlagen absolute Barrierefreiheit: Der Landesbetrieb hat bereits Blindentaster und akustische Signalgeber einbauen lassen. In einem weiteren Schritt wird der Stadtreinigungs-, Transport- und Baubetrieb der Stadt Lüdenscheid zudem taktile Bodenelemente verbauen. Dabei handelt es sich um Leitsysteme für blinde und sehbehinderte Menschen.

Mehr als 50 stationäre Lichtzeichenanlagen lässt der Landesbetrieb im gesamten Lüdenscheider Stadtgebiet erneuen. Dazu gehören auch die beiden neuen Anlagen an der Heedfelder Straße. Das erste Maßnahmenpaket umfasst 29 Anlagen im innerstädtischen Bereich und eine Auftragssumme von rund 5,5 Millionen Euro brutto.

In den nächsten Jahren soll das zweite „Paket“ realisiert werden. Die neue Technik zur Verkehrslenkung soll Grünphasen geschickter koordinieren und damit deutlich häufiger für die „Grüne Welle“ sorgen.

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