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Hagen. (ots) Die Polizei hat zwei Tatverdächtige ermittelt, die am Überfalol auf das Juweliergeschäft an der Berliner Straße beteiligt gewesen sein. Wie es in einer gemeinsamen Erklärung von Staatsanwaltschaft und Polizei heißt, hat die Auswertung des Videomaterials aus dem Juweliergeschäft ergeben, dass der zunächst unbekannte Täter mit einer Pistole etliche Male und teilweise sehr massiv auf den Kopf seines Opfers eingeschlagen hat.

Hierbei wurde der 57-jährige Geschäftsinhaber schwer verletzt. Er musste noch am Tattag aus einem Hagener Krankenhaus in eine Spezialklinik verlegt werden. Bei dem Tatwerkzeug handelt es sich nach derzeitigem Stand um eine Schreckschusswaffe. Kurz vor dem Verlassen des Ladens steckte der Täter mehrere Wertgegenstände in seinen Rucksack und flüchtete im Anschluss.

Umfangreiche Ermittlungen führten letztlich zu einem 35-jährigen Mann und seiner 26-jährigen Ehefrau. Der Hagener steht im dringenden Tatverdacht die eigentliche Tathandlung ausgeführt zu haben. Seine Ehefrau hielt sich nach bisherigem Ermittlungsstand während der Tat unmittelbar vor dem Juweliergeschäft auf. Beide konnten noch am Tatabend wegen eines gemeinschaftlich begangenen schweren Raubes an ihrer Wohnanschrift in Hagen vorläufig festgenommen werden. Sie wurden auf Antrag der Staatsanwaltschaft Hagen am Freitag dem Haftrichter vorgeführt. Der genaue Tathergang ist derzeit Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen. (sch)

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