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Zahlreiche Beschäftigte folgten im Oktober dem Streikaufruf der IG Metall. Foto: Adem Bulut / IG Metall.

Schalksmühle-Dahlerbrück. Die von der IG Metall begleiteten Verhandlungen zwischen Betriebsrat und und Vertretern des Stahlkonzerns Outokumpu über einem Sozialplan sind beendet. Betriebsbedingte Kündigungen konnten dabei verhindert werden. Das teilt die IG Metall im Märkischen Kreis mit.

Noch im Oktober hatte die Belegschaft des Stahlkonzerns Outokumpu in Schalksmühle-Dahlerbrück vorm Werkseingang protestiert, weil der Arbeitgeber im Zuge von Sozialplanverhandlungen auch betriebsbedingte Kündigungen für den Standort Dahlerbrück ins Spiel gebracht hatte.

Hierzu erklärt Torsten Kasubke, Erster Bevollmächtigter der IG Metall Märkischer Kreis: „Wir haben gemeinsam dafür gesorgt, dass Outokumpu in Dahlerbrück eine Zukunft hat. Anstelle von betriebsbedingten Kündigungen haben wir zum Beispiel Vorruhestandslösungen gefunden, die sozialverträglich sind. Damit hat Stahl auch in unserer Region Zukunft.”

Betriebsratsvorsitzender Siegfried Kwapich dazu: „Unser Protest im Oktober hat dem Arbeitgeber signalisiert, dass wir bereit sind, für soziale Lösungen zu kämpfen. Gut, dass wir keine weiteren Protestaktionen benötigt haben, um sozialverträgliche Ausstiegs- und Transfermodelle zu vereinbaren und betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Das ist ein wichtiges Signal für die Mitbestimmung, die in der Stahlindustrie einen hohen Stellenwert hat.”

 

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