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Symbolbild: © 500cx - Fotolia.com

Lüdenscheid. Tragische Wende im Fall des ehrenamtlichen Jugendbetreuers, der verdächtigt worden war, vor drei Jahrzehnten gegenüber Kindern und Jugendlichen sexuell übergriffig geworden zu sein. Der Mann ist nach Mitteilung der Polizei am Donnerstagabend gegen 18 Uhr tot in seinem Wohnhaus aufgefunden worden. Wie die Polizei weiter mitteilt, hatten Angehörige ihn entdeckt.

Die bisherigen Ermittlungen deuten nach Polizeiangaben auf ein Suizid-Geschehen hin. Hinweise auf eine Fremdeinwirkung haben sich bislang nicht ergeben

Polizei und Staatsanwaltschaft hatten aufgrund der Anschuldigungen ein Ermittlungsverfahren gegen den Mann eingeleitet, der ehrenamtlich für die Ev. Kirchengemeinde Brügge und vormals für den CVJM Lüdenscheid-West tätig war. Bis zum 27. August hatten sich fünf Geschädigte bei der Polizei gemeldet.

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Hinweis: Normalerweise berichtet guten.tach.de nicht über Suizid-Vorfälle. Die Redaktion macht aber auch Ausnahmen von dieser Regel, beispielsweise wenn es sich um einen Fall handelt, in dem ein berechtigtes öffentliches Interesse besteht. Das ist der Fall, wenn sich ein Tatverdächtiger in einem Strafverfahren das Leben nimmt.

Menschen, die sich in einer Krisensituation befinden, sollten sich Hilfe suchen, z.B bei der Telefonseelsorge (Tel. 0800-1110111).

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