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Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. (ots) Nach insgesamt vier Corona-Fällen in einem Löschzug der Freiwilligen Feuerwehr Schalksmühle sind Feuerwehrleute in der Gemeinde massiv angegangen und zurechtgewiesen worden. Diese Anfeindungen weisen die Gemeinde und die Feuerwehr zurück. In einer gemeinsamen Erklärung heißt es dazu: “Dass der Allgemeine Anzeiger über Corona-Fälle innerhalb der Feuerwehr Schalksmühle berichtete, ist sein gutes Recht. Was einige Bürgerinnen und Bürger offenbar daraus machen, ist aber verwunderlich und befremdlich”, musste Dirk Kersenbrock, Leiter der Feuerwehr Schalksmühle am Montagmorgen feststellen. Einige Mitglieder der betroffenen Löschgruppe seien von anderen Einwohnern der Gemeinde verbal angegangen und zurechtgewiesen worden. “Allerdings zu Unrecht”, so Kersenbrock. “Alle betroffenen Kameradinnen und Kameraden hielten sich an die vereinbarten Maßnahmen und die vom Gesundheitsamt angeordneten Auflagen.”

Dies bestätigte auch Silvia Gonzalez, Fachbereichsleiterin für Bürgerdienste und Soziales im Schalksmühler Rathaus. “Diese Reaktionen haben möglicherweise ihren Ursprung in der Verunsicherung einiger in Anbetracht der steigenden Fallzahlen der Covid-19 Infektionen. Dies rechtfertigt aber keine Anfeindungen. Nicht gegenüber der Feuerwehr und auch sonstigen Betroffenen gegenüber nicht. Die Pandemie ist eine Herausforderung für uns alle, die wir nur gemeinsam bewältigen können. Lassen Sie uns daher gemeinsam wachsam bleiben, Kontakte reduzieren und Abstand halten – ohne die Stigmatisierung der Betroffenen, denn diese haben schon genug Sorgen.”

Im diesen Zuge teilt die Feuerwehr Schalksmühle auch mit, dass bei weiteren Corona-Tests keine weitere Covid-19-Infizierung mehr festgestellt werden konnte.

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