MVG-Geschäftsführung Frauke Effert und Stefan Janning zeigen MdL Thorsten Schick und Karsten Meininghaus, Aufsichtsratsvorsitzender der MVG, die Funktionsweise der Fahrerschutzscheiben. Foto: MVG

Lüdenscheid/Märkischer Kreis. „Rund 278 Mio. Euro zusätzlich für stabiles ÖPNV-Angebot in der Pandemie in Nordrhein-Westfalen“. Diese Nachricht des Landes NRW vom 5. Mai haben die Verantwortlichen der Märkischen Verkehrsgesellschaft (MVG) gerne zur Kenntnis genommen.

„Wir freuen uns sehr über die Zusage des Landes NRW“, sagen Frauke Effert und Stefan Janning, die seit 1. Mai dieses Jahres gemeinsam die Geschäftsführung der MVG bilden. „Mit der Aufstockung der Landesmittel haben wir Planungssicherheit, um unser gesamtes Leistungsangebot im Märkischen Kreis weiterhin anbieten zu können. Das betrifft nicht nur die Anzahl an Linienfahrten, die wir auch während der aktuellen Corona-Situation vollumfänglich anbieten. Auch die Fahrzeuggröße, d.h. Gelenkbus, Standardbus oder Kleinbus, haben wir trotz geringerer Fahrgastzahlen nicht nach unten korrigiert“. So schafft die MVG in ihren Linienbussen hinreichend Abstand für ihre Fahrgäste und wirkt der Hemmschwelle entgegen, den Bus auch während der Corona-Pandemie zu nutzen.

Karsten Meininghaus, langjähriger Aufsichtsratsvorsitzender der MVG, begrüßt die Entscheidung des Landes NRW ausdrücklich. „Mit den finanziellen Mitteln des Rettungsschirmes kann die MVG ihr Angebot für ihre Kunden auch in Zukunft aufrechterhalten, ohne Kürzungen aufgrund von wirtschaftlichen Zwängen durchführen zu müssen.“

Wie hoch der genaue Anteil des Märkischen Kreises an den Finanzmitteln ist, wird laut Thorsten Schick, Mitglied des Landtages NRW, in den nächsten Tagen ermittelt. Er sieht in der Aufstockung des Rettungsschirmes jedoch auch eine Planungssicherheit für die MVG. „Die Unterstützung des Landes sichert der MVG die weitere Arbeit und Investitionen an den Zukunftsthemen der Digitalisierung und die Entwicklung von zukunftsorientierten öffentlichen Mobilitätsangeboten für die Menschen im Märkischen Kreis.“

Die Geschäftsführung der MVG begrüßte am 12. Mai MdL Thorsten Schick und den Aufsichtsratsvorsitzenden Karsten Meininghaus und berichtete u.a. zu den Corona-Schutzmaßnahmen in den Bussen der MVG. Deutlich erkennbar sind dort die Fahrerschutzscheiben. Sie sind seit Ende September des vergangenen Jahres in allen Bussen der MVG und ermöglichen seitdem auch wieder den Vordereinstieg und den Ticketkauf beim Fahrpersonal.

Die MVG konnte diese Schutzscheiben mit Mitteln aus dem Rettungsschirm des Landes NRW beschaffen und hat diese recht zügig montiert. Sie sind eine Eigenentwicklung der MVG-Werkstatt für die bereits Gebrauchsmuster-Schutz angemeldet ist. Auch bei künftigen Fahrzeugbeschaffungen wird die MVG ihre Linienbusse mit diesen Fahrerschutzscheiben ausstatten.

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