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Im muTiger-Kurs wurde den Teilnehmern vermittelt, wie sie anderen Menschen in Bedrängnis helfen können. Foto: privat

Plettenberg. Schritt für Schritt wurde den 18 Teilnehmerinnen und Teilnehmern des muTiger-Kurses am Montag (26. November) im Paul-Gerhardt-Haus vermittelt, wie kritische Situationen richtig eingeschätzt werden können und man gemeinsam Verantwortung übernehmen kann, wenn man eine brenzlige Situation miterlebt. Die Kursinhalte zur Förderung der Zivilcourage wurden den Anwesenden durch Rollenspiele, Live-Szenarien und Videoclips näher gebracht.

Claudia Petri (Diakonisches Werk), Mareike Masuch (Stadt Plettenberg) und Iris Jänicke (Diak. Werk, von links) führten zusammen mit Ernst Nieland und Michael Schoofs durch den muTiger-Kurs. Foto: privat

Anlässlich des internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen hatte die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, Mareike Masuch, gemeinsam mit dem Diakonischen Werk, zu dem spannenden Kurs eingeladen. Iris Jänicke, Geschäftsführerin des Diakonischen Werks, machte in ihrer Begrüßung darauf aufmerksam, dass körperliche und seelische Gewalt nicht nur in der Öffentlichkeit, sondern auch im häuslichen Umfeld viel zu oft zu finden ist.

„Es gibt glücklicherweise einige Institutionen, die dagegen etwas unternehmen. Hier in Plettenberg werden regelmäßig Aktionen durch die Gesprächsrunde gegen häusliche Gewalt und durch den engagierten Plettenberger Turnverein durchgeführt“, erklärte sie. „In diesem Jahr soll hier nun die Zivilcourage gefördert werden, die so wichtig ist, wenn andere in Bedrängnis sind.“

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Die erfahrenen Kursleiter der muTiger-Stiftung, Ernst Nieland und Michael Schoofs, vermittelten den Anwesenden, dass man nicht unbedingt selbst aktiv eingreifen muss, um anderen zu helfen. Egal, ob es sich um Pöbeleien im Bus handelt oder um die Handgreiflichkeiten am Straßenrand. „Es ist schön, dass man Menschen in Notsituationen helfen kann, indem man bewusst hinsieht, sich andere herbeiholt und bei Bedarf die Polizei hinzuruft“, zog Claudia Petri, Diplom-Psychologin des Diakonischen Werks, ein Fazit.

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