Die Schülerinnen der Musikschule Lennetal und ihre Maskottchen freuen sich schon auf die Konzerte in Werdohl und Neuenrade. Foto: Musikschule Lennetal

Werdohl/Neuenrade. Diese Melodie ist jedem bekannt: Mozarts „Kleine Nachtmusik“ kann jeder mitsummen. Im Original ist das Stück am Samstag, 20. November, ab 17 Uhr im Festsaal Riesei in Werdohl und am Sonntag, 21. November, um 16 Uhr, Kaisergartensaal in Neuenrade zu hören.

Dann gestalten die Streicher des Jugendsinfonieorchesters das weltbekannte Stück unter ihrer neuen Leiterin Dagmara Daniel. Darüber hinaus stehen weitere große Werke der Musikliteratur stehen auf dem Programm des Jugendsinfonieorchesters.

Georg Friedrich Händels Feuerwerksmusik ist eigentlich eine Entschuldigungsmusik an den neuen englischen König Georg I., aus dessen Hamburger Diensten sich Händel unerlaubt gen England entfernt hatte. Der Erfolg und der Effekt der feierlichen Musik ließ aber den Monarchen Milde gegenüber seinem abtrünnigen Hofkapellmeister walten lassen, sodass der Komponist letztendlich juristisch unbehelligt blieb.

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Bedrich Smetana war Zeit seines Lebens tschechischer Patriot. Er setzte seiner damals noch unter österreichischer Herrschaft stehenden Nation mit seiner sechsteiligen Komposition „Ma Vlast“ ein musikalisches Denkmal. Vor allem der Teil „Die Moldau“ ist in fester Bestandteil der musikalischen Weltliteratur geworden. Hier beschreibt der Komponist einfallsreich den Weg des größten tschechischen Flusses von der Quelle im Böhmerwald bis zur Mündung in die Elbe. Die musikalische Flussreise geht an einer Jagdszene einer zünftigen Bauernhochzeit vorbei und muss sich dann auch durch einige Stromschnellen hören.

Zu den unglücklichsten Komponisten der Geschichte gehört sicherlich Georges Bizet. Zeitlebens arm, war es ihm nicht vergönnt, den überwältigenden Erfolg seiner Oper „Carmen“ noch mitzuerleben. Weltberühmt wurde auch seine „Arlésienne“-Suite, vor allem die feurige Farandole, die das Jugendsinfonieorchester der Musikschule Lennetal am 20. November ebenfalls spielen wird.

Eine Mischung aus Schmerz und Schönheit verkörpert sich in der Musik Peter Tschaikowskys, Romantik in ihrer intensivsten Ausprägung. Das Orchester präsentiert mit „Schwanensee“ vielleicht die Ballettmusik schlechthin.

Die Bläsergruppe des Jugendsinfonieorchesters präsentiert Musik aus der Sesamstraße.

Mit von der Partie bei den „Großen“ ist auch das Kinderorchester „Die Zauberlehrlinge“ der Musikschule. Das Ensemble spielt eine Gavotte von Händel sowie einen finnischen und einen irischen Volkstanz.

Bei beiden Konzerten gelten für Besucher und Ausführende die 3-G-Regeln sowie das hauseigene Hygienekonzept.

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