Miriam Schäfer in Action. Foto: Wolfgang Teipel

Schalksmühle. Überraschungen auf dem Weg zur Krippe:  Adventskalendertürchen öffnen, Gefühle und Menschen entdecken – Hans Werner Scharnowski und seine Adventskalender-Band haben eine Mission. Sie wollen die Vorweihnachtszeit bereichern und begeben sich dabei auf Wege weitab von den üblichen süßlichen Klischees.

Die Songs klingen irgendwie anders

Die Musiker um Hans-Werner Scharnowski, der von Schalksmühle nach Münster auszog, um als erster Pop-Kantor der Landeskirche die evangelische Kirchenmusik um neue Elemente zu bereichern, verbreiten die frohe Botschaft mit Gospel, Funk und Soul und sogar Schlager. Aber: Songs wie „Winterwonderland“ oder „Let it snow“ klingen bei ihnen eben anders.

Der Komponist, Produzent und Musiker Hans Werner Scharnowski geht gern neue Wege und die exzellente Band begleitet ihn dabei. Alle sind ausgezeichnete Einzelkönner. Am Freitagabend stellten sie sich im Gemeindehaus der Freien evangelischen Gemeinde Schalksmühle ganz in den Dienst der frohen Botschaft.

Musik zum Genießen und Mitmachen

Miriam Schäfer (Gesang), Jelena Scharnowski (Gesang), Daniel Harter (Gitarre, Gesang), Jan Primke (Gitarre/Gesang), Eugen Wall (Saxofon, Klarinette und Gesang), Michael Nestler (Violine) und Hans Werner Scharnowski (Piano, Gesang und Musikalischer Direktor) boten Musik zum Genießen und Mitmachen und Texte zum Nachdenken.

Wahrer Sinn der Weihnacht

Und so führte die Band ihr Publikum durch das Konzert, immer mit dem Ziel, den wahren Sinn der Weihnacht zu erspüren. Höhepunkt war schließlich das „Gloria in excelsis Deo“ (Ehre sei Gott in der Höhe). In den Lobgesang der Engel zu Christi Geburt stimmte das Publikum mit ein.

Lobpreis und milder Spott

Neben dem Lobpreis aus vollem Herzen ist bei Hans Werner Scharnowski immer auch milder Spott erlaubt. Die heftig geforderte Zugabe beschloss das Konzert: Hans Werner Scharnowski und sein Ensemble stichelten gekonnt gegen das Kommerz-Getöse vor dem Fest. Nicht bissig aber nachdrücklich. Mit der Schlusszeile wünschen sie dem Publikum einen “Advent mit Happyend” und würzen so die frohe Botschaft mit einem feinen Schuss Ironie.

 

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