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Bereits das zweite Mal mit dabei beim Festival in und um die Heesfelder Mühle herum: Die Show-Band Jamaram. Sie garantieren "Music Fever" vom Feinsten. Foto: Iris Kannenberg

Lüdenscheid. Halver. MK. Auch in diesem Jahr lädt die Soundbäckerei gGmbH wieder zu ihrem hochkarätigen Festival “Music-Fever” ein. Am 3. August ab 16.00 Uhr und am 4. August ab 10.00 Uhr erwartet die Besucher ein Open-Air Event der Extraklasse, das nicht nur durch seine außergewöhnlichen Bands besticht, sondern auch mit viel “Drumherum” und einer ganz besonderen Atmospäre.

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Musikalisches Fieber

Ab Samstag Nachmittag gibt es auf zwei Bühnen abwechslungsreiche Live-Musik, die das “Music Fever” bis in die Nacht hinein in die Höhe treiben soll. Mit dem Ausbruch des “musikalischen Fiebers” treten laut Veranstalter Symptome wie akute Tanzlust auf, die die Besucher durch heftiges Mitfeiern auskurieren können. Kühle Cocktails und platte Buletten als Verpflegung für eine lange Nacht sind zudem und nachweislich ebenfalls die beste Medizin. Schwer infizierte Patienten werden zur Nach-Behandlung auf die Aftershow-Party gebeten (FSK 18). Gänzliche Rehabilitation verspricht der Sonntag Vormittag: Ab 10.00 Uhr startet ein Therapieprogramm unter dem Motto “Musikalisches Frühschoppen” mit JAZZ-Musik und Kinderflohmarkt. Wer Lust hat auf zwei Tage voller Musik und echtem Entertainment, sollte “Music Fever 2019” daher auf keinen Fall verpassen.

Das samstägliche Line-Up:



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Der Reggae & Rock & Roll Zirkus JAMARAM

Die Band Jamaram. Foto: Pressefoto Jamaram

Auch im 19. Jahr der ereignisreichen Bandhistory lassen sich JAMARAM, nach jahrelangem Roadtrip längst zur Zirkusfamilie zusammengeschweißt, in keine Genre-Schublade pressen. Inspiriert von Reisen und Tourneen in über 20 Ländern, gibt’s – ausgehend vom Grundkanon Reggae und Dub – in der explosiven Liveshow on Top noch Ska, Latin, Pop und Balkanbeats auf die Ohren. Nach über 1.500 Liveshows in Deutschland, Europa und dem Rest der Welt geht’s jetzt outta space – To The Moon And The Sun! Im Gepäck hat der als unsinkbar geltende Reggae-Achter diesmal neben dem aktuellen Album „To The Moon And The Sun“ (VÖ: 29.03.2019), diverser Video-Singles („Diamond Girl“ VÖ: 18.01.2019 und „Outside“ VÖ: 01.03.2019) und einer wie gewohnt umwerfenden Live-Show auch die gerade sehr erfolgreich absolvierte Teilnahme am brandneuen Pro7 Primetime-Format „My Hit.Your Song.“

JAMARAM konnten unter sämtlichen Teilnehmern und gegen sehr starke Konkurrenz als Gewinner der Herzen einen mehr als souveränen 2. Platz erspielen und haben mit ihrem Showcase nicht nur das Studiopublikum sondern auch die anwesende Musikbiz-Promis von den Sesseln gerissen. Es steigt heftigst Rauch auf, die Zeichen stehen gut wie selten zuvor, es muss definitiv mit einem fetten Jahr gerechnet werden. Inhaltlich gesehen geht es in vielen der neuen Songs um die Beziehung zwischen Menschen im allgemeinen, im speziellen dabei oftmals um die Liebe, aber auch Themenbereiche wie Überwachung durch Staat oder Konzerne, Angst und ihre Überwindung, Migration sowie selbstkritische Reflexion unseres westlichen Lebensstils und Mindset werden aufgegriffen. Herausgekommen ist ein facettenreiches aber stilistisch dennoch stringentes Album das die Einzigartigkeit des Phänomens JAMARAM einmal mehr unterstreicht.

Binyo & Friends

Binyo & Friends. Foto: Kai-Uwe Sachs

Sie sind mit dem kreativen Kopf Robin Brunsmeier an der Spitze selbstverständlich beim Music Fever nicht wegzudenken und bringen eine bunte Sound Bäckerei Mixshow mit vielen localen Feature Gästen auf die Bühne. Der Halveraner Singer-/Songwriter wird das Festival nutzen, um einige neue Mitmusiker sowie Songs vom kommenden dritten Album vorzustellen. Auch Hazefeld, das Hip Hop Duo, das schon durch den Namen so eng mit der Heesfelder Mühle verbunden ist, wird natürlich beim Heimspiel nicht fehlen. Darüber hinaus freut sich die Sound Bäckerei aber auch, ältere Projekte wie die Deutschpunkband Instead Off zu aktivieren. Hinzu kommen Auftritte von ganz jungen Talenten, die derzeit an der Heesfelder Mühle Musik- und Songwritingunterricht genießen. Eine bunte Mischung also, die beste Unterhaltung aus der Region verspricht.

BERMOODA

Bermooda. Foto: Helge Strauss

Diese Formation steht für einen eigenen Sound, einen eigenen Stil und eine eigene Botschaft. Die Jungs aus Köln bezeichnen ihre Musik selbst als „Crossover-Reggae“. Das in vielen Songs vorhandene Offbeat-Fundament wird umspielt von Einflüssen aus dem Blues, Funk, Rock und Ska. Hin und wieder findet sich aber auch ein Song im Set, der mit all dem gar nichts zu tun hat. Das sechsköpfige Kollektiv ist Garant für eine energetische und druckvolle Live-Show mit tanzendem und feierndem Publikum.

Jung, frisch, authentisch – Bermooda ist all das und noch viel mehr. Elegant verbindet das im Frühjahr 2014 gegründete Kölner Kollektiv die Erdigkeit und Tiefe des Roots Reggae mit Rock- und Pop-Elementen. Bereits 2015, ein Jahr nach Bandgründung, folgte eine in Eigenregie produzierte, 5-Track starke EP namens „Revolution“. Danach spielten sie erst einmal einige Shows im Land, wurden on Tour und im Proberaum kreativ und kreierten ihren ganz eigenen BERMOODA-Style: Deutsche Texte, drückende Bässe, groovige Drums sowie rockige und sphärische Gitarren, die elegant mit Keyboard- und Orgel-Sounds verschmelzen.

Pele Caster

Pele Caster. Foto: Leopold Achilles

ist ein „Indie-Pop-Rock“ – Kombinat aus befreundeten Musikern um den Frontmann Stefan“Pele“Götzer. Seit 2010 touren sie rastlos in unterschiedlichsten Besetzungen und Instrumentierungen durchs Land.

Aus dem Pressetext zum Album „Theater des Absurden“: Die Welt der Normalität gerät aus den Fugen, lange als sicher und unkompliziert geglaubte Lebensweisen kommen ins Wanken. Die braven Schafe staunen über weltpolitische und lokale Ereignisse als hätten sie es nie geahnt, nie kommen sehen. Gut, wenn Künstler und Musiker wie das Bandprojekt Pele Caster der Welt den Spiegel vorhalten. Grundehrlich in Text und Sound und ebenso unvermittelt und gradlinig ist das „Theater des Absurden“ (VÖ: 07.04.2017) – der Vorhang hebt sich für ein Stück, dessen Zuschauer wir alle sind. Wer für die Spielzeit dieses Theaters eine Eintrittskarte löst, den erwartet ein Programm voller Wahrheit, Musik und Mut. Herein, herein, in das Theater des Absurden …

Royal Wolves

Royal Wolves. Foto: Pressefoto Royal Wolves

sind ein vierköpfiges Rudel aus Menden (Sauerland), das Rock, Pop, Indie und Punk zu einer ganz eigenen Mischung verschmelzen lässt. Kleinstadtmelancholie trifft Aufbruchsstimmung, aber wir sind nicht hier, um irgendeinem Trend oder Image nachzujagen. Sie glauben an laute Gitarren und mitreißende Melodien. Geschichte wollen sie nicht schreiben sagen sie “Nur ehrliche Songs über Freundschaft, Heimweh, Liebe, Frust und all die Dinge, die man sich morgens um 3 erzählt – in den Straßen einer Stadt, in der nichts mehr passiert, außer wir tun es. Und wir sind hungrig!”

Des Weiteren laden die Veranstalter alle Gäste zum Camping auf der Wiese hinter der Hauptbühne ein, um auch am Folgetag beim Frühschoppen die Jazzmusik der Band i-Jazz und den Kinderflohmarkt (Anmeldungen für Stände sind weiterhin möglich) zu genießen.

Der Eintritt für Besucher am Sonntag ist frei, der Samstag kostet 15 Euro im Vvk und 20 Euro an der Abendkasse. Die Vorverkaufsstellen sind der KÖ-Shop in Halver sowie die Genussmühle auf dem Festivalgelände. In Schalksmühle sind Karten im Eiscafe Valentina erhältlich sowie im LN-Ticketshop in Lüdenscheid. Online können Vorverkaufskarten unter www.sound-baeckerei.de/shop bis zum 3.8. um 12 Uhr bestellt werden.

Music Fever 2019, Festival an der Heesfelder Mühle, 3. August, 16.00 Uhr, 4. August 10.00 Uhr, Sound Bäckerei gGmbH, Heesfelder Mühle 2, 58553 Halver

 

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